Wolfwil

Trotz 100-jährigem Bestehen ist die Konkordia wieder gut im Tuch

100 Jahre Musikverein Konkordia Wolfwil: Die neue Fahne wird von Fahnengötti Urs Erni und Fahnengotte Wally Bur präsentiert.

100 Jahre Musikverein Konkordia Wolfwil: Die neue Fahne wird von Fahnengötti Urs Erni und Fahnengotte Wally Bur präsentiert.

Der Musikverein Konkordia feierte sein 100-jähriges Bestehen mit Uniformen- und Fahnenweihe.

Mit einem grossen Festakt in der Mehrzweckhalle Wolfwil wurden gleich zwei markante Erkennungszeichen des Musikvereines Konkordia eingeweiht: Die zahlreich erschienene Dorfbevölkerung bekam ein neues Vereinsbanner und eine neue Uniform vorgestellt.

Bereits am späten Nachmittag wurde ein erstes Geheimnis gelüftet. Nur gerade ein Ausschuss des Vereines wusste, wie die neue Fahne aussehen würde, weshalb nicht nur die anwesenden Gäste, sondern auch die Mitglieder der Konkordia selbst gespannt auf die Enthüllung warteten. Für die musikalische Begleitung stellte sich der zweite Musikverein des Dorfes, die Brass Band Harmonie, uneigennützig zur Verfügung.

Nach der Einsegnung durch Pfarrer Urs-Beat Fringeli übergaben die Fahnengotte Wally Bur und der Fahnengötti Urs Erni das neue Banner dem sichtlich gerührten Vereinsfähnrich Urs Kölliker. Der Firma Heimgartner in Wil SG ist es gelungen, eine in allen Teilen repräsentative Kreation für die Wolfwiler Konkordia zu gestalten. OK-Präsident Stefan Müller gab der Hoffnung Ausdruck, die neue Fahne möge den Verein erfolgreich ins zweite Jahrhundert begleiten.
Die Gäste erfreuten sich in der Folge nicht nur am Imbiss, sondern auch an der musikalischen Einlage der «Mumol Dixie Stompers». Diese achtköpfige Formation, bei welcher jeder Musikant ein eigentlicher Solist war, überzeugte auf der ganzen Linie und leitete erfolgreich zum Gala-Abend über.

Rockig und jazzig

Das «Opus One Orchestra», hervorgegangen aus der ehemaligen Harmonie Laupersdorf, bot zum Auftakt ein einstündiges Non-Stop-Programm. Angeführt vom musikalischen Leiter oder vielmehr Bandleader Walter Vonarburg zogen die 21 Musikantinnen und Musikanten alle Register ihres Könnens. Nicht nur die Instrumentierung ist aussergewöhnlich, sondern auch das gebotene Programm, war es doch grösstenteils rockig und jazzig. Zum modernen Sound beigetragen hat nicht zuletzt der Einsatz elektronischer Verstärkeranlagen. Das Publikum war jedenfalls begeistert und verlangte Zugaben.

Der eigentliche Höhepunkt war die Vorstellung und Präsentation der neuen Uniform. Vorgängig gaben Stefan Müller und Co-Moderator Georg Lindemann Reminiszenzen und Anekdoten aus dem Vereinsleben der vergangenen 100 Jahre zum Besten, unterstützt von aktiven Musikantinnen und Musikanten. Damit hatten sie manches Schmunzeln der Festbesucher auf ihrer Seite. Doch dann endlich war es so weit. Der Vorhang öffnete sich, und auf der Bühne standen voller Stolz die neu eingekleideten Wolfwiler. Nach einem ersten Marschvortrag unter der Leitung des Dirigenten David McVeigh stellte Markus Büttiker von der Uniformenfabrik Büttiker in Pfaffnau die besondere Entwicklungsgeschichte der Einheitskleidung vor.

Dem Wunsch, etwas Spezielles zu entwickeln, konnte entsprochen werden. Am schieferfarbenen Veston mit der besonderen Stoffstruktur sei der asymmetrische Kragen das herausstechende Detail. Dazu wird eine schwarze Hose getragen, und je nach Auftritt eine eigens kreierte Krawatte oder eine Fliege. Besonderen Wert legte Büttiker auf die Feststellung, dass die gesamte Uniform in der Schweiz hergestellt wurde.

OK-Präsident Stefan Müller wie auch Vereinspräsidentin Sarah Zbinden dankten abschliessend allen Sponsoren, welche es ermöglicht hatten, die grossen Anschaffungen restlos zu bezahlen. Und ein besonderer Dank galt allen Helferinnen und Helfern, welche es möglich machten, ein grosses und eindrückliches Jubiläumsfest durchführen zu können.

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