In einem Brief an Bernhard Staub, Chef des Amtes für Raumplanung des Kantons Solothurn, an die Medien und an den Verein Region Thal hat der Welschenrohrer Unternehmer Frédy Grimm seinen Unmut darüber geäussert, dass in Sachen Zukunftsprojekt «Hotel Welschenrohr» aus seiner Sicht nichts geht.

Er habe «aus Idealismus» das Projekt angestossen, Verhandlungen mit Landbesitzern, Behörden und Investoren geführt, schliesslich sogar einen Betreiber gefunden und aus seiner privaten Kasse rund 50'000 Franken investiert. Nun sei es am Verein Region Thal, mit seiner Arbeitsgruppe Tourismus, an den Verantwortlichen des Naturparks und an den Präsidenten der Thaler Gemeinden, das Projekt weiter voranzutreiben.

Er sei nicht mehr bereit, «privat Risikokapital zu leisten», so Grimm weiter. Alles hänge immer noch an Diskussionen um Auszonung der Bauzone in die Landwirtschaftszone in Welschenrohr, erörtert der Welschenrohrer. «Mindestens brauchen wir 6000 Quadratmeter; derzeit haben wir rund 2500 Quadratmeter, was natürlich zu wenig ist», schreibt er. Die Gemeinde Welschenrohr habe mit dem FC Welschenrohr erfolgreiche Gespräche in Sachen Ersatzfläche für den Fussballplatz gefunden, lobt Grimm. Doch nun müsse man mit vereinten Thaler Kräften versuchen, das Projekt in die Realität zu führen, sagt er auf Nachfrage.

Er habe mit dieser Idee der Gemeinde und der Region eine Chance für eine nachhaltige Entwicklung im Thal aufzeigen wollen. «Nun meine ich, sollte überregional eine Arbeitsgruppe der Gemeinden das packen. Diese müsste eine Lösung finden, um das Projekt zu realisieren», schreibt Grimm im Brief. Schliesslich habe er schon dreimal vor den Thaler Gemeindepräsidenten über das Projekt referiert. Kenntnisse müssten ausreichend vorhanden sein, erzählt er. Und resümiert: «Ein Holzweg im Thal ist ja schön, doch bringt er kein Steuersubstrat in die Region.»