Das Wahlbüro von Welschenrohr vermeldet, dass 363 Personen ihre Stimme für die Wahl abgegeben hatten. Davon stimmten 320 Stimmberechtigte für Brunner als Gemeindepräsidentin.

Obwohl es nicht zu einer Kampfwahl kam, musste die bisherige Vize-Gemeindepräsidentin das Absolute Mehr erreichen, um den abtretenden Gemeindepräsidenten Stefan Schneider zu beerben. Die CVP-Vertreterin hatte daher als designierte Nachfolgerin gegolten. Theres Brunner sagt auf Anfrage: «Einerseits freue ich mich riesig, dass ich gewählt bin. Andererseits bin ich natürlich auch gespannt, was nun auf mich zu kommt.»

Lange Zeit lief in Welschenrohr die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger erfolglos. Im Oktober hatten zwar einzelne Gemeinderäte eine Kandidatur nicht ausgeschlossen, doch dann blieb die Liste über Monate hinweg leer. Noch vor ein paar Wochen hatte niemand seine Ambitionen angemeldet. In Welschenrohr drohte der Gemeindepräsidiumsposten vakant zu bleiben. (YAS/SIL)