Der Gemeinderat von Laupersdorf beschäftigte sich jüngst mit der Oberbergstrasse. An dieser ereignete sich im Jahr 2012, oberhalb des Weilers Höngen, ein grösserer Hangrutsch, welcher kurzfristig saniert werden musste. Die Arbeiten lösten Kosten von über 80'000 Franken aus.

Allerdings subventionierte das Amt für Landwirtschaft die Leistungen zu 80 Prozent. Im Zusammenhang mit diesem Rutsch wurde beschlossen, für die Strasse ein Sanierungskonzept zu erstellen.

Das Ingenieurbüro Bernasconi Felder Schaffner Bauingenieure AG, Balsthal, hat zusammen mit dem Geologischen Büro Sol Geo AG, Solothurn, den aktulellen Zustand der Strasse aufgenommen und ein Sanierungskonzept erarbeitet. Nun brachte die Werkkommission unter dem Präsidium vom Adrian Schaad das Sanierungskonzept Oberbergstrasse dem Gemeinderat zur Kenntnis. Dies mit der Bitte, die Sanierung der Oberbergstrasse in die Finanzplanung aufzunehmen.

Gemeindepräsident Edgar Kupper, der als Bewohner des Weilers Höngen diese Strasse als Landwirt mehrmals pro Woche befährt, berichtete, dass er in einem Teil-Gebiet der Strasse markante Bruchstellen gesichtet habe. Sollte die Strasse mit Fahrzeugen mit grossen Gewichten, wie Holztransporte, befahren werden, drohe diese Strasse in diesem Gebiet abzurutschen. Eine Sanierung in diesem Teil dränge sich deshalb schon 2017 auf. Es müssen auch noch Verhandlungen mit der Bürgergemeinde Balsthal als Waldbesitzerin geführt werden.
Adrian Schaad vermeldete, dass in Laupersdorf das Leckortungssystem der Wasserversorgung installiert und in Betrieb genommen worden sei. (rsl)