Holderbank

Taskforce-Leiter erklärt Details zur Immobilienstrategie

Das Alte Schulhaus aus dem Jahr 1896 wird saniert und umgebaut. Künftig wird hier die Gemeindeverwaltung untergebracht.

Das Alte Schulhaus aus dem Jahr 1896 wird saniert und umgebaut. Künftig wird hier die Gemeindeverwaltung untergebracht.

Am kommenden Donnerstag, 19. November, wird die Bevölkerung von Holderbank über das weitere Vorgehen der Immobilienstrategie informiert. Zu den beiden Berichten «Vorbericht Neues Schulhaus» und «Erläuterungsbericht Altes Schulhaus» macht Erik Hahn, Leiter der Taskforce, noch auf ein paar Präzisierungen aufmerksam.

«Nachdem beschlossen wurde, den Kindergarten im Neuen Schulhaus zu integrieren, ist die Planung zur Sanierung Neues Schulhaus schon so weit ausgearbeitet, dass wir bald zur Ausschreibung der Arbeiten
gehen können.» Damit könnten die Arbeiten im kommenden und im folgenden Jahr angepackt werden. «Es geht darum, Anpassungen beim Brandschutz, der Isolation und der Sicherheit gemäss jetzigen Standards zu realisieren. Ebenso wird der Kindergarten integriert. Diese Arbeiten sind zwingend und unbestritten. Das Schulhaus muss zudem mit einem Lift behindertengerecht und die Schul-Raumnutzungen müssen den heutigen Unterrichtsformen angepasst werden. Die baulichen Massnahmen werden so ausgeführt, wie es der Denkmalschutz verlangt, denn das Gebäude aus dem Jahr 1971 ist einer der wenigen verbleibenden Zeitzeugen und wird architektonisch als ‹hervorragend› erhalten eingestuft.»

Die Kosten für dieses Bauvorhaben belaufen sich +/–10 Prozent auf 1,85 Mio. Franken. Dies bedeutet viel Arbeit im nächsten und kommenden Jahr, so Hahn. Das werde sich aber lohnen, denn: «Holderbank erhält damit wieder ein zeitgemässes und attraktives Schulgebäude, welches mit Sicherheit die kommenden 30 Jahre ohne grösseren Renovierungsaufwand genutzt werden kann.»

Grobplanung für das Alte Schulhaus

Der Souverän hatte beschlossen, das Alte Schulhaus aus dem Jahr 1896 zu erhalten und dort künftig die Gemeindeverwaltung sowie Räume für Dorfvereine einzurichten. «Diese Sanierung wird voraussichtlich in den Jahren 2024/25 an die Hand genommen», sagt Hahn. Die Umbaupläne und -massnahmen befinden sich dafür noch in einer Grobplanung und bei der Kostenschätzung von 1,5 Mio. Franken muss mit Abweichungen von +/–15 Prozent gerechnet werden.

Auch bei dieser Sanierung spreche man sich mit der Denkmalpflege ab. «Wichtig ist hier, dass das Erdgeschoss, in welchem künftig die Gemeindeverwaltung untergebracht werden soll, barrierefrei erreichbar ist – was der Fall ist. Für die oberen Räume ist kein Lift vorgesehen.» Im Alten Schulhaus muss das Dach, die Isolation und vor allem müssen die Fenster saniert werden.

Die Heizung wird ebenfalls ersetzt. «Die Vorprüfung hat ergeben, dass hier eine Pelletheizung der bisherigen Ölheizungslösung oder einer Wärmepumpe aus Kosten/Nutzen/ökologischen Überlegungen vorzuziehen wäre.» Die Immobilienstrategie Holderbank geht noch weiter: «Als weiterer Schritt muss das Dach im Gemeindesaal und die Fenster dort erneuert werden. Das Feuerwehrmagazin braucht ein neues Tor.» Damit werden die Wärmedämmungsmassnahmen des Gebäudekomplexes abgeschlossen. Geplant ist, später das Gebäude der jetzigen Gemeindeverwaltung zu verkaufen.

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