Schönenwerd-Gösgen
«Stachler» und «Ruderer» gaben alles

400 Jungpontoniere aus der ganzen Schweiz kämpften um den Schweizermeister-Titel.

Oliver Stöckli
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Sauber aufgereiht warten die Teilnehmer der Jungpontoniere-SM auf den Start bruno kissling
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Jungpontoniere-Schweizermeisterschaft 2014

Sauber aufgereiht warten die Teilnehmer der Jungpontoniere-SM auf den Start bruno kissling

Für die Pontoniere von Schönenwerd-Gösgen war es Ehrensache, die Jungpontoniere-Schweizermeisterschaft 2014 vom Samstag zu organisieren und durchzuführen. «Wir haben zwar schon mehrere Wettfahren in Schönenwerd durchgeführt, doch trotzdem ist es jedes Mal wieder spannend und neu», erklärt der OK-Präsident Philippe Gross. Denn: Es seien die Details, die über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Und so sei es dann auch auf dem Wasser. «Etwas zu weit vom Ufer, etwas zu nah an der Stange und schon fehlen wichtige Punkte», erklärt Gross.

Viel Vorbereitung notwendig

Nachdem die zwei Parcours durch die Zuständigen im OK erarbeitet worden waren, wurden diese vom Verband abgenommen und genehmigt. Danach galt es Bewilligungen einzuholen, Material zu bestellen und die zahlreichen Wettkampfbauten zu erstellen. Im Vorfeld mussten Sponsoren, ohne die ein solcher Anlass nicht zu bewältigen wäre, mit an Bord geholt werden.

Der OK-Präsident Philippe Gross konnte auf erfahrene Mitglieder aber auch auf neu in die Reihen des OK’s aufgenommene Vereinsangehörige zählen. Die vorbereitenden Arbeiten liefen sehr speditiv und routiniert, sodass am Wettkampftag für den Start alles bereit war.

Prächtiges Sommerwetter

Der Wetterbericht versprach einen herrlichen Spätsommertag. Und so kam es auch. Im Verlaufe des Morgens verzog sich der lichte Nebel und bescherte den 400 Wettkämpfern, aber auch den Besuchern einen prächtigen Tag. Die Parcours waren sehr anspruchsvoll. Nebst Ehrengästen waren verschiedene Personen aus der Politik und dem Militär anwesend.

Natürlich starteten auch die Schönenwerd-Gösger Jungpontoniere am Wettkampf. Trotz Heimspielvorteil verpassten die Jungs den Sprung aufs Podest. Auf den 16. Rang fuhren Hunkeler Simon und Kaufmann Mike (Schönenwerd-Gösgen) in der Kat. I. Heller Noel und Zurbuchen Sacha (Schönenwerd) fuhren in der Kat. II auf den sehr guten 10. Rang.