Dass der Tunverein Wolfwil über die Kantonsgrenzen hinaus als feste Grösse wahrgenommen wird, ist kein Zufall. Der im Dorf gut verankerte Verein macht immer wieder mit Erfolgen von sich reden, insbesondere mit Topresultaten bei den Kunstturnern und zuletzt mit dem Sieg am kantonalen Turnfest im Niederamt.

Der Verein möchte seine Spitzenposition mit der Erweiterung der Tartanbahn auf dem Areal der Sportanlagen beim Schulhaus weiter festigen. Dabei geht es im Besonderen um Disziplinen wie etwa Ballwurf, Wurfkörper, Schleuderball, Diskus- oder Speerwurf.

Wichtig für Leichtathletik

Für die letzten beiden Leichtathletik-Disziplinen wird ein 18 bis 20 Meter langer Anlauf auf festem Untergrund benötigt, um diese wettkampfmässig zu trainieren können. Im Moment besteht in Wolfwil nur die Möglichkeit, im Rasen beginnend über die Tartanbahn und dann wieder über den Rasen zu laufen, um einen Wurf abzugeben. Bei feuchter Witterung finden die Nagelschuhe Akteure nur wenig Halt und auch das unebene Terrain ist nicht gerade hilfreich.

Deshalb gelangte der Turnverein im Oktober 2016 an den Gemeinderat mit dem Antrag auf Prüfung, die bestehende Tartanbahn auf der Nordseite im Bereich des Starts um eine Fläche von 8 mal 12 Meter zu erweitern. Im Gemeinderat stiess der Antrag des Turnvereins auf keinen Widerstand. Im Gegenteil, wie sich Gemeindepräsident Georg Lindemann erinnert. «Der Rat hat sich einstimmig für die Erweiterung der Tartanbahn um dieses Feld ausgesprochen.»

Die vom Gemeinderat Wolfwil aus Sicherheitsgründen geplante Fällaktion der kranken Linden an der Kirchstrasse und im Gerstenacker gab nach Reaktionen aus der Bevölkerung kurz zu reden. Auf Kritik stiess im Dorf insbesondere die Absicht des Gemeinderates, die rund 300 Jahre alten Linden durch zwei Eichen zu ersetzen. Diese sollten in Zusammenarbeit mit der Bürgergemeinde anstelle der alten Bäume gepflanzt werden. Als Kostendach für die ganze Aktion hatte der Rat einen Nachtragskredit von 14 000 Franken bewilligt. Ebenso war beabsichtigt, das bei der Gemeinde deponierte Vermögen von 6200 Franken des im Jahr 2003 aufgelösten Obst- und Gartenbauvereins für den Kauf der Bäume zu verwenden. Von 74 angeschriebenen ehemaligen Mitgliedern des Vereins hatten sich 57 mit der Finanzierung der Bäume einverstanden erklärt. Dagegen hat sich nur ein Mitglied ausgesprochen. Inzwischen hat sich die Situation grundlegend verändert, wie im Rat bemerkt wurde. So ist nun vorgesehen, wiederum Linden an den erwähnten Standorten anstelle der alten Bäume zu pflanzen. Diese können dank guten Beziehung von Förster Reto Müller kostenlos aus einer ehemaligen Baumschule in Wynau bezogen werden. Das Fällen der alten Bäume und das anschliessend maschinelle Ausfräsen des Wurzelbereichs wird von zwei Unternehmen ausgeführt. Der vom Rat genehmigte Kredit vom 14 000 Franken sollte ausreichen, wie bemerkt wurde. Ob auch das Vermögen vom Obst- und Gartenbauverein als Kostenbeteiligung verwendet werden darf, soll vorsorglich juristisch abgeklärt werden. Das Fällen sowie die Pflanzung der neuen Linden, welche bereits einen Stammdurchmesser von 20 Zentimeter aufweisen, wird unter der Regie der Bürgergemeinde erfolgen. Wann die Aktion erfolgen soll, ist noch nicht definiert. Sicher ist indes, dass beiden Bäume an der Kirchstrasse und im Gerstenacker nach Möglichkeit am selben Tag gefällt werden. (eva)

Die Linden im Gerstenacker (l.) und an der Kirchstrasse sind ein Sicherheitsrisiko.

Die vom Gemeinderat Wolfwil aus Sicherheitsgründen geplante Fällaktion der kranken Linden an der Kirchstrasse und im Gerstenacker gab nach Reaktionen aus der Bevölkerung kurz zu reden. Auf Kritik stiess im Dorf insbesondere die Absicht des Gemeinderates, die rund 300 Jahre alten Linden durch zwei Eichen zu ersetzen. Diese sollten in Zusammenarbeit mit der Bürgergemeinde anstelle der alten Bäume gepflanzt werden. Als Kostendach für die ganze Aktion hatte der Rat einen Nachtragskredit von 14 000 Franken bewilligt. Ebenso war beabsichtigt, das bei der Gemeinde deponierte Vermögen von 6200 Franken des im Jahr 2003 aufgelösten Obst- und Gartenbauvereins für den Kauf der Bäume zu verwenden. Von 74 angeschriebenen ehemaligen Mitgliedern des Vereins hatten sich 57 mit der Finanzierung der Bäume einverstanden erklärt. Dagegen hat sich nur ein Mitglied ausgesprochen. Inzwischen hat sich die Situation grundlegend verändert, wie im Rat bemerkt wurde. So ist nun vorgesehen, wiederum Linden an den erwähnten Standorten anstelle der alten Bäume zu pflanzen. Diese können dank guten Beziehung von Förster Reto Müller kostenlos aus einer ehemaligen Baumschule in Wynau bezogen werden. Das Fällen der alten Bäume und das anschliessend maschinelle Ausfräsen des Wurzelbereichs wird von zwei Unternehmen ausgeführt. Der vom Rat genehmigte Kredit vom 14 000 Franken sollte ausreichen, wie bemerkt wurde. Ob auch das Vermögen vom Obst- und Gartenbauverein als Kostenbeteiligung verwendet werden darf, soll vorsorglich juristisch abgeklärt werden. Das Fällen sowie die Pflanzung der neuen Linden, welche bereits einen Stammdurchmesser von 20 Zentimeter aufweisen, wird unter der Regie der Bürgergemeinde erfolgen. Wann die Aktion erfolgen soll, ist noch nicht definiert. Sicher ist indes, dass beiden Bäume an der Kirchstrasse und im Gerstenacker nach Möglichkeit am selben Tag gefällt werden. (eva)

Dies auch mit Blick auf die wichtige Jungendarbeit, welche der Verein für das Dorf leiste. Zudem verfüge der Verein auch über Gerätschaften, welche von der Schule benutzt werden dürften. Der Turnverein habe es verdient, unterstützt zu werden, findet Lindemann. Mit der Erweiterung würden die Sportanlagen aufgewertet.

38'679 Franken teuer

Für die Aufnahme des vom Rat genehmigten Kostenrahmens von 48'600 Franken ins Budget 2017 habe es damals nicht mehr gereicht, bemerkt Lindemann zur einjährigen Verzögerung des Projekts. Am Dienstag dieser Woche wars schliesslich so weit: Der Gemeinderat konnte über das Geschäft befinden. Dabei zeigte sich, dass die Kosten für die Reparatur und die Erweiterung der Tartanbahn mit 38'679 Franken deutlich günstiger ausfallen als angenommen. Offeriert wurde dieser Betrag von der Firma Walo Bertschinger AG, welche vom Gemeinderat den Zuschlag bekam.