Generalversammlung
Spitex Untergäu präsentiert sich frisch mit neuem Logo

Die Generalversammlung hiess die Umwandlung des Vereins mit zwei Gegenstimmen gut. Jetzt ist die Spitex Untergäu eine gemeinnützige AG

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Die Spitex Untergäu ist nun eine gemeinnützige AG.

Die Spitex Untergäu ist nun eine gemeinnützige AG.

Das Co-Präsidium Silvia Müller und Pius Heer begrüsste die anwesenden 79 Mitglieder zur 14. Generalversammlung der Spitex Untergäu und wies darauf hin, dass diese Zusammenkunft nicht nur die gewöhnlichen Traktanden behandeln wird. Silvia Müller, Inneres, gab in ihrem Jahresbericht zu erkennen, dass die Spitex Untergäu eine gesunde Organisation mit stabilen Zahlen ist. Erneut konnte eine Erfolgsrechnung mit einem kleinen Gewinn von 3009 Franken präsentiert werden.

Minime Schwankungen

Auch die Einsatzstunden und die Anzahl der Klientinnen und Klienten veränderten sich im vergangenen Vereinsjahr nur minim. Rund zwei Drittel der Einsatzstunden leistet das Team der Spitex Untergäu bei ihrer Kernklientel, den betagten Menschen über 80 Lebensjahren. Pius Heer, Äusseres, wies auf den Wandel der Zeit, auch im visuellen Auftritt der Spitex hin und zeigte das modernisierte, in der ganzen Schweiz einheitliche Spitex-Logo.

Das neue Logo der Spitex Untergäu. gv spitex untergäu

Das neue Logo der Spitex Untergäu. gv spitex untergäu

zvg

Wie den Prämienzahler bei der Krankenkasse interessiert sich auch der Vorstand der Spitex Untergäu für die Entwicklung der Gesundheitskosten. Pius Heer erläutert, wie komplex die Zusammenhänge sind und welche Auswirkungen die Verschiebung der Behandlungen von stationär zu ambulant mit sich bringen. Die Spitex muss in diesem Zusammenhang damit umgehen, dass immer mehr Menschen vom Spital nach Hause geschickt werden, die auf kurzfristige Hilfe angewiesen sind. Das war auch unter anderem der Grund, dass die Generalversammlung im vergangenen Jahr den Vorstand beauftragte, die Organisation wirtschaftlich den neuen Gegebenheiten anzupassen.

Ein Jahr Arbeit hat es gekostet, um die verschiedenen Möglichkeiten abzuwägen und zu vergleichen und dann die beste Lösung zu präsentieren. Aber der Vorstand konnte den Anwesenden eine durchdachte, umsetzbare und geeignete Lösung präsentieren. Mit der Umwandlung der Organisation in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft besteht die Möglichkeit, die Vertragsgemeinden und den Verein, welcher weiterhin bestehen bleiben wird, als Aktionäre und damit als Teilhaber zu behalten.

Nicht gewinnorientiert

Die gemeinnützige Aktiengesellschaft ist nicht gewinnorientiert, aber ökonomisch flexibler als ein Verein. Der Verein wird als Supportverein eingesetzt und die eingegangenen Mitgliederbeiträge und Spenden werden zweckgebunden der AG zufliessen, womit auch die Vergünstigungen der Mitglieder bestehen bleiben können. Die anwesenden Mitglieder horchten den Ausführungen von Pius Heer aufmerksam zu und beschlossen mit zwei Gegenstimmen, die Umwandlung der Organisation zu genehmigen.

Personell hat diese Umwandlung natürlich auch Auswirkungen. Die langjährigen Vorstandsmitglieder Rosmarie Fritz (9 Jahre), Beatrice Heller (9 Jahre), Anna Fürst (6 Jahre) Lisa Leu (6.5 Jahre) und Alfred Mosimann (16 Jahre) geben ihre Ämter ab. Die beiden Co-Präsidien Silvia Müller und Pius Heer bleiben dem Supportverein noch erhalten, damit die Umstrukturierung möglichst reibungslos vonstattengehen kann. Neu in den Supportverein gewählt wurden Silvia Aerni, die bereits vor einigen Jahren für den Vorstand der Spitex Untergäu tätig war und Susanna Hodel-Nyfeler, welche sich neu in die Dienste der Spitex stellt. (mgt)

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