Niedergösgen
Spiel und Spass standen beim Kita-Fest im Zentrum

Die Niedergösger Kindertagesstätte Sternschnuppe feierte am Samstag ihr zehnjähriges Bestehen. Seit Beginn wurde das Angebot der Kita stetig ausgebaut.

Raphaela Glättli-Gysi
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Am Jubiläum der Kita Sternschnuppe war der Besuch der Clownin der Big Point für die Kinder.

Am Jubiläum der Kita Sternschnuppe war der Besuch der Clownin der Big Point für die Kinder.

Markus Müller

Viele Attraktionen wurden am Jubiläumsfest am Samstag geboten, etwa konnten sich die Kinder schminken lassen, Büchsen werfen, Fische fischen und noch vieles mehr. Eine Clownin zauberte immer wieder neue Dinge aus ihrem Überseekoffer. Das riesige Kuchenbuffet im Essraum der Kita liess einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Auch die Hotdogs fanden grossen Anklang.

An der Familien-Olympiade konnten sich Kinder und Eltern in verschiedenen Disziplinen messen. Etwa im Sackhüpfen, im Frisbee-Zielwerfen und Seilziehen. Die Kleinsten konnten sich ein spannendes Bobbycarrennen liefern. Am Anlass hatten die Eltern die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu kommen und das eine oder andere Wort mit dem Betreuerteam zu wechseln oder offene Fragen zu diskutieren.

Der Erlös des Jubiläums ist für die Neugestaltung des Spielplatzes im Garten gedacht. «Wir sind den diversen lokalen Sponsoren dankbar, welche uns im letzten Jahr grosszügig unterstützt haben. Auf solche Hilfe werden wir auch für zukünftige Vorhaben angewiesen sein», stellte Kita-Leiterin Leisa Hofer fest. Die Bevölkerung könne der Kita jederzeit einen Besuch abstatten und sei herzlich willkommen.

Aus Mittagstisch entstanden

«Es ist toll zu sehen, wie sich die Kita Niedergösgen und der Hort seit der Gründung vor zehn Jahren entwickelt haben», zeigte sich Isabelle Furrer, neben Charlotte Meier Bürge und Brigitte Hürzeler eines der drei Gründungsmitglieder, sehr erfreut. Der Idee von damals ging der Mittagstisch des schon seit 1977 bestehenden Elternvereins voran. Beim Elternverein stiess die Idee einer Kita auf offene Ohren, so Furrer. Also startete man im August 2004 in den Räumlichkeiten im alten Gemeindehaus.

Die Gemeinde stellte das Gebäude zur Verfügung. Ein erster Spielplatz wurde noch von den damaligen Vorstandsmitgliedern selbst gestaltet. Bald kam zur Kita die Spielgruppe. «Am Anfang waren wir sehr unsicher, ob das Angebot von der Bevölkerung im gewünschten Rahmen genutzt würde», sagte Meier Bürge. Zu Beginn habe man sich nur eine einzige Angestellte leisten können, dank Unterstützungsgeldern konnte man dann nach und nach ein Team aufbauen, so Meier Bürge. Seit 2010 wird die Kita von einem Kernteam von vier Personen unter der Führung von Leisa Hofer geleitet.

Neue Angebote werden rege genutzt

«Wir bieten ein breites Angebot an. Neu auch die Stundenbetreuung, welche auch Kindern, die sonst nicht in der Kita oder im Hort betreut werden, offen steht», erklärte Leisa Hofer. Die Eltern hätten so die Möglichkeit, ihre Kinder am Mittwoch und Freitag für ein paar Stunden durch das Kita-Team betreuen zu lassen, um dann zum Beispiel einen Arzttermin wahrzunehmen.

«Die Nachfrage für dieses flexible Angebot ist ein Bedürfnis», so Hofer. Auch der «Kita-Pfus», in welchem Kinder von drei bis zehn Jahren am letzten Freitag im Monat in der Kita übernachten und dann am Samstag zusammen frühstücken können, sei gut angelaufen, so die Kita-Leiterin. Leisa Hofer, selber Mutter von drei Kindern im Alter zwischen 13 und 17 Jahren, ist überzeugt, dass eine Kita zur Aufwertung einer Gemeinde beitrage.

Besonders für berufstätige Eltern sei eine Kita eine unverzichtbare Unterstützung. Institutionen wie die Sternschnuppe brauche es und seien wichtig, ergänzte Hofer. «Unser Ziel ist eine stabile Belegung. Im Moment besuchen täglich je sieben bis zehn Kinder unsere Kita- beziehungsweise Hortgruppen. Damit sind wir zufrieden, haben aber noch Luft nach oben», fügte Hofer an.