Mümliswil

Spannung zwischen Wort und Musik: Franz und Marlis Walter im Martinsheim

(Archivbild)

Marlis Walter

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Franz Walter ist im Thal als Verfasser von «Chignonkamm aus Büffelhorn» bekannt. Marlis Walter ist als Pianistin aktiv wie auch eine gefragte Musikpädagogin. Die kontrastierenden Stimmungsmomente von Beethovens Mondscheinsonate traten unter Marlis Walters flinken Händen zu den ausgewählten Textauszügen in einen überraschenden Dialog.

Das «alter ego», verfremdet zu «walter ego», gab dem Anlass des Historischen Vereins Guldental seinen Namen zu Recht: Schriftsteller Franz Walter verfasst nebenher auch Lieder und Gedichte, während seine Nichte und Pianistin Marlis Walter umgekehrt auch musikpädagogische Bilderbücher gestaltet. Mit ihren einladenden Klavierklängen wurden die rund dreissig Interessierten schon beim Betreten des Mümliswiler Martinsheims begrüsst, bevor Heinz Büttler die beiden Persönlichkeiten vorstellte. Franz Walter ist im Thal als Verfasser von «Chignonkamm aus Büffelhorn» bekannt. Marlis Walter sei als Pianistin solistisch und in Ensembles aktiv wie auch eine gefragte Musikpädagogin. Aktuell gab der Schriftsteller Einblicke in seine Arbeitsweise und in das Werden seines jüngsten Buches «Der Brunnen».

Die kontrastierenden Stimmungsmomente von Beethovens Mondscheinsonate traten unter Marlis Walters flinken Händen zu den ausgewählten Textauszügen in einen überraschenden Dialog und verliehen ihnen Farbe und Kontur. Als zweites Werk präsentierte die Musikerin ein filigranes Werk der französischen Komponistin Cécile Chaminade. Im Anschluss hatten die beiden Kulturschaffenden sich den vielen Fragen aus dem Publikum zu stellen, ein für alle Beteiligten spannender Austausch, der bei Kaffee und Kuchen weitergeführt wurde. (MGT)

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