Finanziell konnte man zwar bei der diesjährigen Auflage nicht ganz mithalten mit dem Abschluss von 2012. Dennoch sei 2015 abschlussmässig das zweitbeste Ergebnis über all den bisherigen Austragungen gesehen.

Dazu beigetragen habe bei geringeren Unkosten das klar verbesserte Werbekonzept sowie der grössere Eingang an Sponsorenbeiträgen. Nicht unerwartet tiefer ausgefallen ist der Ertrag aus dem Billettverkauf. Dies führte dazu, dass die Entschädigung (je hälftig aus dem Gewinn heraus) an die beiden Feuerwerksvereine tiefer ausfällt.

Die beiden Vereine, Ravellen- und Vogelherdclub, sind je mit einer Person im örtlichen OK vertreten, alle restlichen OK-Mitglieder stellen sich freiwillig für diesen Anlass und die Organisation zur Verfügung. Die Feuerwerksvereine wären alleine nicht in der Lage, einen solchen Grossanlass auf die Beine zu stellen.

Hohe Medienpräsenz

Unter dem Kommando von OK-Präsident Urs Rölli wurde gut gearbeitet. Insbesondere im Bereich Kommunikation und Werbung wurde dieses Jahr eine klare Steigerung erreicht. Durch das Radio, diverse Magazine und Zeitungen hat man viel mehr Personen erreicht als vor drei Jahren. Auch die Zusammenarbeit mit den SBB ist für diesen Anlass sicher ein Vorteil.

Das Sicherheitskonzept und die Zusammenarbeit zwischen Werkhof Feuerwehr und Kapo haben sich bestens bewährt. Die Ausgangslage in Oensingen ist anspruchsvoll: Da strömen innert kurzer Zeit Tausende Personen nach Oensingen und die haben Vorstellungen und Ansprüche. Der grosse Teil möchte maximal eine halbe Stunde vor Beginn hier sein und nachher sofort wieder wegfahren können. «Da braucht es ein immer besser ausgefeiltes Verkehrsleitsystem – und dies ist heuer gut gelungen», so Rölli.

Dank sehr gutem Sponsoringergebnis konnte der Minderertrag aus Billettverkauf teilweise aufgefangen werden. Gegenüber vor drei Jahren konnten auch die Einnahmen von den Verkaufsständen an der Jurastrasse deutlich gesteigert werden. Einerseits wegen angepassten Standgebühren, anderseits wegen der grösseren Anzahl der Standbetreiber. Eine Neuerung war auch die FaMigros als Presenting Partner bei der Sonnwendfeier. Beide Seiten konnten dabei profitieren.

OK will Arbeit früher aufnehmen

Laut Rölli gibt es noch Verbesserungsmöglichkeiten: «Das OK muss spätestens anderthalb Jahre vorher stehen, die Kompetenzen und Zuständigkeiten müssen noch klarer geregelt werden.» Für Rölli gab es zu viele Rückfragen, ob dies oder jenes schon erledigt ist. Für ihn ist auch wichtig, dass inskünftig ein Vertreter des Gemeinderates (Ressort Kultur) im OK Platz nimmt.

Röllis Schlusswort: «Wir werden auf dem Fundament, welches wir im 2015 gelegt haben, weiter aufbauen. Entsprechend wird die Organisation für 2018 früher beginnen als bisher. Das OK-Sonnwendfeier ist offen im Rahmen der im selben Jahr stattfindenden 1050- Jahr-Feierlichkeiten der Gemeinde Oensingen. (bwh)