Amtsgericht Thal-Gäu

So denken die Amtsgerichts-Kandidaten: Regina Füeg

Regina Füeg, CVP Laupersdorf

Regina Füeg, CVP Laupersdorf

Am 20. Oktober wählt das Stimmvolk neue Amtsgerichtsmitglieder Thal-Gäu. Wir befragten die fünf Bewerber zu ihrer Motivation. Im Folgenden die Antworten von Regina Füeg (CVP, Laupersdorf)

Was motiviert Sie dazu, sich für das Laienrichteramt zu bewerben?

Ich bin seit 2005 Ersatzrichterin am Jugendgericht und seit 2009 Ersatzrichterin am Amtsgericht Thal-Gäu. Ich mache diese Arbeit gerne, und als ich von der CVP angefragt wurde, als Amtsrichterin zu kandidieren, habe ich zugesagt.

Wie sind Sie bisher persönlich mit dem Justizsystem in Berührung gekommen?

Ich habe Jus studiert und arbeite als stellvertretende Generalsekretärin bei einer interkantonalen Konferenz. In meiner täglichen Arbeit beschäftige ich mich mit Rechtssetzung und Rechtsanwendung.

Warum eignen Sie sich für das Laienrichteramt?

Als Juristin bringe ich fundierte Grundlagen mit, um mich bei der Urteilsberatung einzubringen und zu erkennen, was bei einem Urteil juristisch möglich ist und was nicht.

In welchem Bereich braucht es aus Ihrer Sicht härtere Strafen?

Ob eine Straftat als Ordnungswidrigkeit mit einer milden Strafe oder als Verbrechen mit einer harten Strafe gilt, bestimmt der Gesetzgeber. Das Amtsgericht hat die Aufgabe, die vorliegende Straftat zu beurteilen und den Ermessensspielraum des vom Gesetzgeber vorgegebenen Strafrahmens zu nutzen.

In welchem Bereich würden Sie milder urteilen?

Siehe vorherige Frage.

Welches ist Ihr Lieblingskrimi?

Ich lese sehr viele Bücher in verschiedenen Sparten. Einen Lieblingskrimi kann ich aber nicht benennen.

Laienrichter sind teilweise mit schlimmen Fällen konfrontiert. Wie gehen Sie damit um?

Professionell, das heisst, ich bin nicht Teil von dem, was passiert ist, und versuche, die Faktenlage sachlich zu beurteilen.

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