Laupersdorf
Snowcamp war bei der dritten Auflage bis auf den letzten Platz ausgebucht

Bereits zum dritten Mal in Folge wurde das Snowcamp Laupersdorf durchgeführt. Mit über 30 Kindern verzeichnete das Lager einen neuen Teilnehmerrekord und war zugleich ausgebucht. Für rund ein Drittel der Kinder war es eine Premiere.

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Die «Snowcamper» hatten einmal mehr ihren Spass auf der Piste und abends in der Unterkunft. zvg

Die «Snowcamper» hatten einmal mehr ihren Spass auf der Piste und abends in der Unterkunft. zvg

ZVG

Für ein erfolgreiches Schneesportlager sind entsprechend ausgebilde-te Gruppenleiter unabdingbar. Das Snowcamp kann auf ein erfahrenes und grosses Leiterteam zählen. Die Organisatoren Raffael Kamber und André Flück springen ein, wenn Not am Mann ist. Auch wenn es eine grosse Entlastung ist, neben der verantwortungsvollen Lagerleitung nicht immer das volle Tagesprogramm mitmachen zu müssen, möchten Sie die Einsätze auf der Piste nicht missen. Die beiden Snowcamp-Initianten springen ein, wenn ein Leiter ausfällt oder wenn sich herausstellt, dass ein Anfänger noch intensivere Unterstützung braucht. Eine solche Betreuung erwartet man sonst eher von einer Skischule und macht das Snowcamp zu etwas Besonderem. So waren auch dieses Jahr bis Ende Woche grosse Fortschritte erkennbar, erst recht bei den Einsteigern auf den Skis oder Snowboards. Beim Sporthus-Cup zum Lagerende konnten sie sich gar mit den Schnellsten messen.

Teamgeist war gefragt

Ein weiterer Grund für die Beliebtheit dieser Schneesportwoche für Kinder zwischen der 3. und 6. Klasse aus Laupersdorf und der Umgebung ist das Rahmenprogramm. Während der ganzen Woche wurde eine Olympiade mit verschiedenen Disziplinen durchgeführt. Die zufällig definierten Gruppen repräsentierten jeweils ein Land und galten nicht nur für die Spiele, sondern auch für die Ämtli, welche es durchzuführen galt. Teamarbeit war somit nicht nur bei Spiel und Spass, sondern auch bei den Lagerarbeiten wie Abtrocknen, Aufräumen oder Bodenwischen gefragt.

Viel Lob erntete das eingespielte Küchenteam, welches für eine ausgewogene Verpflegung sorgte – und manchmal auch für Unterhaltung. Eine Sache konnten weder die Organisatoren noch die zahlreichen Helfer beeinflussen: die Schneeverhältnisse. Glücklicherweise sorgte ein Wetterumschwung am ersten Lagertag gerade noch für genügend Schnee.

Rundum glückliche aber auch müde Gesichter sah man am Silvester-nachmittag auf dem Laupersdörfer Schulhausplatz, als die Eltern ihre Sprösslinge empfingen. «Nur eines stört mich am Snowcamp» schreibt Matteo auf der Lager-Homepage, «ich muss wieder ein ganzes Jahr darauf warten.»

www.snowcamplaupersdorf.ch