Seit geraumer Zeit befassen sich ein Ausschuss und auch der Gemeinderat Laupersdorf mit der Schulraumplanung für die Zukunft. Das Büro Wwb Architekten AG, ansässig in Solothurn und Balsthal, arbeitete verschiedene Varianten aus. Martin Frei (Balsthal) stellte diese dem Gemeinderat näher vor. Weiterverfolgt wird nun eine Variante mit insgesamt sieben Klassenzimmern: davon vier im Schulhaus Sunnmatt und drei im Schulhaus Linden. Heute werden in der Primarschule Laupersdorf sechs Klassen geführt. Neu würden die Zimmer zwischen den Klassenzimmern mit einer Trennwand halbiert, damit Gruppenräume entstehen könnten.

Grundsätzlich würden die bisherigen Werkräume und die beiden Musikprobenlokale im Schulhaus Sunnmatt bestehen bleiben. In den breiten Gängen würden Nischen für speziellen Unterricht wie Förderunterricht, Heilpädagogik, Logopädie, Nachhilfe oder Deutsch für Fremdsprachige geschaffen. Das Büro der Schulleitung, der Sitzungsraum für Team-Sitzungen und das Schulsekretariat würden ins Schulhaus Linden verlegt.

Kubus für Lehrerzimmer

Beim Kindergarten gab es auch die Variante, den altersgemischten Kindergarten ins Schulhaus Sunnmatt zu verlegen und das Kindergartengebäude anders zu nutzen. Die Mehrheit des Ausschusses und auch der Gemeinderat sind jedoch für die Beibehaltung des Kindergartens am bisherigen Standort. Das Gebäude ist in einem guten Zustand und es ist ein grosszügiges, vielfältig nutzbares Aussengelände vorhanden. Optional könnte noch ein achtes Klassenzimmer genutzt werden, dann würde man im Dachgeschoss des Schulhauses Linden einen Kubus einbauen und das Lehrerzimmer dorthin verlegen.

Zunächst bleibt die Dachgeschoss-Wohnung des Linden-Schulhauses bestehen. Auch die alte Turnhalle bleibt bestehen. Hingegen müssten im Schulhaus Linden ein Lift eingebaut und die WC-Anlagen umfassend saniert werden. Der Gemeinderat gab Frei den Auftrag, die vorgesehene Variante zu verfeinern und eine Grobkostenschätzung auszuarbeiten. Die Kosten von 4900 Franken hierfür wurden vom Gemeinderat bewilligt.

Neue Schulsekretärin gewählt

Der Gemeinderat beschloss, ein Schulsekretariat mit einem Pensum von 20 Prozent neu zu schaffen. Auf eine öffentliche Ausschreibung gingen 34 Bewerbungen ein. Drei Bewerberinnen wurden zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Einstimmig wählte der Gemeinderat Claudia Gelmi, Balsthal, zur neuen Schulsekretärin. Sie verfügt über eine 11-jährige, einschlägige Berufserfahrung und ist auch als Schulsekretärin in Balsthal tätig. Die neue Teilzeit-Stelle wird sie bereits im November 2018 antreten.

Die Gemeindeversammlung hatte 2016 für den Neubau der Heglerenstrasse Ost inklusive Strassenbeleuchtung sowie Wasser- und Abwasserleitung einen Kredit von 211 000 Franken genehmigt. Die Bauarbeiten erfolgten von Frühling 2017 bis April 2018. Realisiert wurde der Strassenausbau mit Stützmauer, die Entwässerung, die Beleuchtung, der Ersatz und Neubau der Wasserleitung. Gleichzeitig erfolgten die Werkleitungsarbeiten durch Dritte. Die Kosten für die Erschliessungsstrasse betragen 121 709 Franken, wobei im Voranschlag 135 000 Franken eingeplant worden waren. Es liegt nun die definitive Beitragsberechnung für den Neubau der Strasse des Ingenieurbüros vor. Die Gesamtbelastung der Grundeigentümer beträgt 80 Prozent, dies entspricht der Summe von 97 367 Franken; angekündigt waren 108 000 Franken.

Für den Ausbau des Haulenstutz hatte die Gemeindeversammlung im Dezember 2015 einen Kredit von 650 000 Franken genehmigt. Die Bauarbeiten erfolgten zwischen Juli 2016 und Frühling 2017. Gleichzeitig mit dem Ausbau erfolgten Arbeiten der Werke Elektra und Swisscom. Nun liegt die Schlussabrechnung vor. Der Gemeinderat genehmigte auf Antrag der Werkkommission die Schlussabrechnung im Betrage von 575 409 Franken einstimmig.

Vertrag Abnahme Altpapier

Die OeBAK befasste sich mit dem Vertrag über die Abnahme und Verwertung von Altpapier. Der Vertrag mit der APS Service Altpapier Schweiz AG, Perlen, wird weitergeführt bis zum 31. Dezember 2023. Der Gemeinderat beschloss, einen fixen Preis von 50 Franken pro Tonne Altpapier zu vereinbaren. Es folgte eine weitere Lesung des Bestattungs- und Friedhof-Reglements vor und dessen Genehmigung. Das neue Reglement, ersetzt jenes aus dem Jahr 1990 und wird an der Budget-Gemeindeversammlung dem Souverän vorgelegt.