Balsthal
Seniorengerechte Wohnungen werden über Inseliplatz erschlossen

Auf dem Areal Haefeli sollen etwa 20 seniorengerechte Wohnungen entstehen. Der Gemeinderat entscheidet sich knapp für die Zufahrtsvariante über den Inseliplatz und verwirft die zweite Variante - die Zufahrt über die Längegg.

Peter Wetzel
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Die Erschliessung des Inseliparks soll entlang des Eisenzauns (links) führen; im Hintergrund die Liegenschaft Haefeli.

Die Erschliessung des Inseliparks soll entlang des Eisenzauns (links) führen; im Hintergrund die Liegenschaft Haefeli.

PWB

Auf Areal Haefeli (früher Doerfliger), westlich des Alters- und Pflegeheims Inseli, beabsichtigt eine Investorengruppe, etwa 20 seniorengerechte Wohnungen zu erstellen.

Christian Niggli als Initiant und Mitinhaber der Inselipark AG betonte vor dem Gemeinderat, dass es sich nicht nur um Alterswohnungen handle, sondern um Wohnungen für alle Altersschichten. Die Nähe zum Altersheim bringe aber für ältere Bewohner viele Vorteile wie Unterstützung in der Pflege, Nachtwache, Möglichkeit des Essens usw.

Nichts zu tun habe diese Überbauung mit dem Vorhaben des Alters- und Pflegeheims, östlich des Heimes eigene Alterswohnungen zu erstellen. Das Baukonsortium Inselipark bestehe ausschliesslich aus einheimischen Investoren, betonte Niggli.

Problematische Zufahrt

Wie aber soll das Areal erschlossen werden? Erschliessungen über die nördlich gelegene Langackerstrasse oder das Kirchgässli bieten keine ernsthaften Lösungsansätze. Dem Gemeinderat blieben nur zwei Varianten zur Auswahl: Zufahrt über die relativ schmale Längegg oder Zufahrt zur Autoeinstellhalle des Inseliparks über den westlichsten Teil des Inselischulhausplatzes.

Mit letztgenannter Lösung würde der Pausenplatz um maximal fünf Meter verkleinert. Der Gemeinderat entschied sich mit 4 gegen 4 Stimmen (1 Enthaltung) mit Stichentscheid des Gemeindepräsidenten für die Zufahrtsvariante Inseli. Das benötigte Gemeindeland für die Zufahrt soll dem Konsortium verkauft werden.

Ist der Mehrverkehr verantwortbar?

Die Gegner der beschlossenen Lösung hoben den dadurch entstehenden zusätzlichen Verkehr in der Schulhauszone hervor. Die zunehmende Unfallgefahr sei nicht zu unterschätzen und zu verantworten. Die Befürworter monierten, dass der jetzige Hol- und Bringverkehr für Schüler weit schlimmer sei als das geringe Mehraufkommen von Verkehr aus der geplanten Autoeinstellhalle des Inseliparks.

Auch bei der Variante Längegg würde die Erschliessung wie beim Inseliplatz in den Rainweg münden. Die Frage der Bauplatzerschliessung sei noch nicht definitiv geklärt, so Niggli auf Anfrage. Sie wird aber notgedrungen über den Inseliplatz, über die Längegg oder über beide Erschliessungsstrassen abgewickelt werden.

Neu: «Fürobe-Eintritt» in die Badi

Mit dem Saisonbeginn kommt für Balsthal ein «Fürobe-Eintritt» für die Badi im Moos. Ab 17 Uhr kostet der Eintritt nur noch 5 Franken. Die Einzeleintrittspreise werden belassen (Erwachsene 8, Lehrlinge/Studenten 7, Schüler 5 Franken). Alle Abos (ausser Schüler) werden um 10 Franken erhöht (Einheimische 90, Auswärtige 120 Franken). Am Wochenende des 9./10. Mai (Eröffnungstag 11. Mai) werden alle Saisonabonnemente für Erwachsene und Kinder 10 Franken günstiger abgegeben. Man werde sich diesmal um eine speditivere Abwicklung bemühen.

Das Ingenieurbüro BSB + Partner Biberist wurde mit der Aktualisierung des Unterhaltskonzeptes Gewässer in der Gemeinde beauftragt. Die Gesamtkosten betragen 10 800 Franken, der Gemeinde verbleiben 7500 Franken. Die Arbeiten für die Aktualisierung des Naturinventars Balsthal wurden an das gleiche Planungsbüro vergeben. Diese Kosten betragen 21 600 Franken. Das bestehende Naturinventar stammt aus dem Jahr 1992. Eine Spezialkommission wird die vorgeschlagenen Massnahmen umsetzen.

Der Gemeinderat genehmigte ferner die Demission von Manuela Reinhardt aus der Kulturkommission.