Wolfwil
Schulstrasse wird an der Fasnacht gesperrt

Die Schulstrasse wird an der Fasnacht zum Austragungsort der Wolfwiler Strassenfasnacht. Deshalb wird die Strasse im Bereich des Festgeländes vom 21. bis 24. Februar gesperrt.

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Die Fasnacht kommt näher und näher.

Die Fasnacht kommt näher und näher.

Hansruedi Aeschbacher

Die 2016 erstmals an der Schulstrasse durchgeführte Strassenfasnacht soll dieses Jahr eine Neuauflage erleben. Davon setzte das von der Fasnachtsgesellschaft Wolfwil (FGW) eingesetzte Organisationskomitee jüngst den Gemeinderat in Kenntnis. Willi Kissling versicherte vorgängig in seiner Funktion als FGW-Präsident, dass eingegangenen Reklamationen wegen nächtlicher Lärmemissionen ernst genommen würden.

Ab 22 Uhr weniger Lärm

OK-Mitglied Raphael Kölliker erläuterte dem Gemeinderat, dass die Strassenfasnacht am 23. Februar ab 19 Uhr durchgeführt wird. Als Standort vorgesehen ist das Gelände, auf dem letztes Jahr im Rahmen der 750-Jahr-Feier von Wolfwil der Bistro-Truck aufgestellt war. Geplant ist die Einrichtung von sechs Ständen sowie einer Bühne. Mit dem Aufbau soll am Dienstagabend 21. Februar, begonnen werden. Ab diesem Zeitpunkt wird auch die Schulstrasse im Bereich des Festareals gesperrt. Deshalb sei eine Umfahrung der Schulstrasse einzurichten, so Kölliker. Die Zufahrt für die Anwohner werde aber zu jeder Zeit gewährleistet, so Kölliker.

Seinen Möglichkeiten entsprechend will sich das OK ferner am Donnerstag, 23. Februar, für die Einhaltung der Nachtruhe einsetzen. Mit einen gewissen Lärmpegel muss auf dem Gelände ab 19 Uhr mit dem Beginn Strassenfasnacht gerechnet werden. Ihren Beitrag dazu leisten werden neben dem Wolfiler Narrenvolk auch vier Guggenmusiken.

Mit allen Beteiligten sei abgesprochen worden, dass die Lautstärke ab 22 Uhr strikte zu senken sei, betonte Kölliker. Dies habe man insbesondere von den Standbetreibern mit Bars verlangt, in welchen es erfahrungemäss am lautesten zugehe. Die Anwohner würden entsprechend informiert. Für allfällige Fragen oder Reklamationen wird eine Handynummer eingerichtet.

Rat hofft auf positive Wirkung

Der neue Standort der Strassenfasnacht erfordere wegen der nahen Mehrfamilienhäuser mehr Rücksichtnahme als das vorher an der Hauptstrasse der Fall gewesen sei, stellte der Gemeinderat fest. Die Strassenfasnacht deswegen aber am neuen Standort zu verhindern, erachtete der Rat aber als übertrieben. Dies auch mit Blick auf die von der Fasnachtsgesellschaft vorgeschlagenen Massnahmen. «Wir hoffen auf eine positive Wirkung», so Gemeindepräsident Georg Lindemann. Der Gemeinderat genehmigte in der Folge die Installation des Festgeländes an der Schulstrasse und die Sperrung derselben ab Dienstagabend, 21. Februar, bis Freitagabend 24. Februar.(eva)

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