Trimbach
Schüler verbringen spannenden Morgen im Jagdrevier

Im Rahmen des Ferienpasses ging es für 20 Zweit- bis Siebtklässler ab in den Wald bei Trimbach. Die Schüler erfuhren viel Wissenswertes über Wildtiere, Lebensräume, Jägerausrüstung, die Arbeit mit einem Jagdhund sowie über die Pflichten der Jäger.

Roland Büttiker
Drucken
Teilen
Gute Laune herrschte bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Gute Laune herrschte bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

zvg

Wie schwer ist ein Fuchs? Wie verhält man sich im Wald? Wozu sind Jäger eigentlich da? All das lernten die Zweit- bis Siebtklässler, am letzten Samstagvormittag. Dies bei einem Anlass, welchen das Revier Homberg seit Jahren im Rahmen des Ferienpasses anbietet. Den Schülerinnen und Schülern wurde dabei ein Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Jägers gegeben. Das Interesse war auch dieses Jahr so gross, sodass leider nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten.

Die zwanzig Schulkinder wurden von Pächterin und Organisatorin Madeleine Bächler herzlich begrüsst. Danach wurden die Kinder auf Autos der Jäger verteilt und in das nahegelegene Gebiet der Gerny-Grube transportiert.

Vielfältige Aufgaben

Entgegen dem Namen ist das Jagen bei weitem nicht die einzige Aufgabe eines Jägers. Dazu gehört unter anderem die Weidmannssprache, die Hundehaltung, die Schiessfertigkeit, das Wissen um die gesetzlichen Bestimmungen.

Der Jagdgesellschaft Homberg war es deshalb ein Anliegen den Kindern das Thema Jagd, Wildtiere und Umwelt möglichst erlebensorientiert zu vermitteln und sie auch zu einem schonenden Umgang mit dem Lebensraum Wald zu sensibilisieren.

Postenarbeit

Da es sehr zeitaufwendig ist, den Kindern Wildtiere in freier Wildbahn zu zeigen, hat die Jagdgesellschaft Homberg vier interessante Posten, die jeweils mit vielen Präparaten und Utensilien bestückt waren, gestaltet.

Dabei erfuhren die Schüler viel Wissenswertes über Wildtiere, Lebensräume, Jägerausrüstung, die Arbeit mit einem Jagdhund sowie über die Pflichten der Jäger. Erfahrene Jägerinnen und Jäger erklärten den sehr interessierten Kindern, wo die Besonderheiten und Schwerpunkte liegen, und beantworteten unzählige Fragen rund um die Jagd.

Guten Anklang fand dabei der Hundeposten von Pächterin Brigitte Born, die viel Wissenswertes über die Jagdhunde erzählte und mit ihren beiden Rauhaardackeln den Kindern zeigte, wie das Apportieren eines Gegenstandes funktioniert. Generell hatten die Kinder viel Freude an den Jagdhunden, welche die Jäger zu diesem Anlass mitbrachten. Übrigens: Ein ausgewachsener Fuchs wiegt ungefähr 5 Kilogramm.

Dankbares Publikum

Auch den Jägerinnen und Jägern machte die Veranstaltung sichtlich Spass. Kinder sind halt ein sehr dankbares Publikum. Zum Abschluss gabs dann noch eine Wurst von den Grillmeistern Jürg Grütter und René Moser. Leider entfiel das traditionelle Bräteln wegen der aktuellen Waldbrandgefahr. Der Anlass war von der Jagdgesellschaft Homberg hervorragend organisiert und wird allen Beteiligten in lebhafter Erinnerung bleiben.