Das Seelsorge- und das Kernteam hatten auch die evangelisch-reformierten Mitchristen sowie die Missione Cattolica Italiana dazu eingeladen. Gestaltet wurde der Gottesdienst von Pfarrer Toni Bucher, den Katecheten Heinz Bader und Daniel Poltera sowie der Lektorin Regina Fluri. Massgeblich beteiligt an der feierlichen Atmosphäre in der neu renovierten Kirche war der Auftritt des Chores. Dieser setzte sich zusammen aus dem evangelisch-reformierten Kirchenchor, Mitgliedern des Kirchenchors Holderbank sowie Angehörigen der katholischen Pfarrei Balsthal. Begleitet wurde der Chor von einer dreiköpfigen Band (Stephan Meister, Peter Fluri, Michael Fluri). Edith Schenk, Leiterin des Chors, beeindruckte zudem mit einer Solodarbietung.

Traditionen neu entwickeln

Im ersten Teil des Gottesdienstes machte Heinz Bader auf die Grundsteinlegung vom 16. Mai 1912 aufmerksam. Er verglich diesen Eckstein an der südwestlichen Ecke der Kirche mit Jesus Christus: «Dieser ist der wahre Eckstein unseres Glau

bens. Wir aber sind die wichtigsten Bausteine einer lebendigen Kirche.» Unterstützt mit Lichtbildern liess man die Höhepunkte des Jubiläumsjahres noch einmal Revue passieren. Toni Bucher sagte rückblickend auf die Ausstellung in der Kirche: «Traditionen müssen immer wieder neu entwickelt werden.» Veränderung von Traditionen bedeute aber nicht unbedingt ein Verändern des Inhalts von Traditionen.

Daniel Poltera erwähnte, dass das Zeltfest in einer friedlichen und wohlwollenden Atmosphäre unter Mitwirkung von engagierten Dorfvereinen stattgefunden habe. «Schon im nächsten Jahr gibt es möglicherweise eine Neuauflage», konnte er bekannt geben. Auch Regina Fluri machte im zweiten Teil des Abschlussgottesdiensts im Rahmen der Fürbitten aufmerksam, dass man Jesus als «Eckstein» des Glaubens stets im Auge behalten solle. Mit einem einfachen Mittagessen im Pfarreiheim wurde das Jubiläumsjahr gesellig abgeschlossen. (PWB)