Die ab Einfahrt Pfarrhaus bis zum Besenbinderbrunnen geplante Sanierung der Kirchstrasse fällt teuer aus als erwartet. Bei Sondierbohrungen stellte sich heraus, dass der bestehende Deckbelag mit einer Stärke zwischen 4 bis 7 Zentimeter zu schwach dimensioniert ist. Deshalb mussten am Sanierungskonzept Änderungen vorgenommen werden. Diese beinhalten den Einbau einer neuen Trag- und Deckschicht sowie den Anschluss der Strassenentwässerung an die Meteorwasserleitung, was zu Mehrkosten von 45'000 Franken führt.

Der für den Strassenbau vorgesehene Kredit von 150'000 Franken muss deshalb auf 195'000 Franken angepasst werden. Damit erhöht sich auch der von der Gemeindeversammlung am 7. Dezember 2016 bewilligte Gesamtkredit von 340'000 Franken für die Sanierung der Kirchstrasse auf 385'000 Franken. 160'000 Franken davon sind für den Ersatz der Wasserleitung vorgesehen, 30'000 Franken für die Sanierung der Kanalisation. 

Der Nachtragskredit für die Zusatzleitungen im Strassenbau wurde vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet. Beschlossen wurde ferner die Durchführung einer Submission für die Sanierung der Kirchstrasse. Die Ausführung der Arbeiten erfolgt voraussichtlich im Sommer. Die erwähnten Arbeiten sind nicht perimeterpflichtig.

Ferner vergab der Gemeinderat die Arbeiten für den Ersatz der Wasserleitung im Industriegebiet Bännli. Den Zuschlag für die Baumeisterarbeiten erhielt die Kibag Bauleistungen, Olten für 44'180 Franken. Die Wasserleitungsarbeiten wurden für 61'668 Franken an die Alex Ackermann AG in Wolfwil vergeben. Ebenfalls an Kibag Bauleistungen, Olten, vergeben wurden die Kanalsanierungsarbeiten für den «Ausbau Bühne-Ribimatt» in der Höhe von 23'493 Franken. An die STA Strassen- und Tiefbau AG Olten erfolge die Vergabe für den Ausbau des Volierenwegs im Betrag von 214'691 Franken. Den Zuschlag bekamen bei den Vergaben die Unternehmer mit dem jeweils günstigsten Angebot.