Laupersdorf
Römisch-Katholische Kirchgemeinde senkt Steuerfuss auf 16 Prozent

Verwalterin Olivia Meister-Schaad präsentierte den Voranschlag 2019. Die laufende Rechnung sieht bei einem Aufwand von 399'435 Franken und einem Ertrag von 434'137 Franken einen Ertragsüberschuss von 34'707 Franken vor.

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Ortsbild Dorfansicht Laupersdorf

Ortsbild Dorfansicht Laupersdorf

Bruno Kissling

Bei den Kultuskosten (Pfarrei, Kirchendienst) beträgt der Nettoaufwand 289'501 Franken, bei der Verwaltung der Kirchgemeinde 48'779 Franken und bei den Liegenschaften (Pfarrkirche St. Martin, Pfarreisaal und Aufbahrungsgebäude) 52'225 Franken. Es wird für das Jahr 2019 mit einem Steuerertrag von 300'000 Franken gerechnet. An Finanzausgleich sind 117'200 Franken zu erwarten.

Die Kirchgemeinde Laupersdorf bezahlt an den Pastoralraum Dünnernthal einen Beitrag von 174'160 Franken und an die Synode des Kantons Solothurn einen Beitrag von 16'616 Franken. Für den Unterhalt der Wegkreuze wurde ein Betrag von 2000 Franken ins Budget aufgenommen. Genehmigt wurde auch ein Beitrag von 6000 Franken an das Ordinariat für den Aufenthalt des ehemaligen Pfarrers in Laupersdorf, Marc Ntetem, im Elisabethenheim in Biberist.

Eigenkapital von 660'209 Franken

Das Budget 2019 wurde von der Versammlung einstimmig genehmigt. Für die Besoldungen wird ein Teuerungsausgleich von einem Prozent gewährt. Bei den Sitzungsgeldern, Entschädigungen und Gebühren wurden keine Veränderungen vorgenommen. Für das Jahr 2019 wird der Steuerfuss um ein Prozent von bisher 17 Prozent auf neu 16 Prozent der einfachen Staatssteuer gesenkt.

Die kurzfristigen Schulden (Baukredit Kirchen-Innenrenovierung) betrugen am 31. Dezember 200 000 Franken und die mittel- und langfristigen Schulen (J.H.G.-Darlehen für den Pfarreisaal) 7467 Franken. Im Jahrzeitenfonds sind 145'570 Franken und im Kleiderfonds 3436 Franken vorhanden. Das Eigenkapital beträgt 660'209 Franken.

Die Gelder aus der Stiftung Josef Schaad, die bisher für den Blumenschmuck in der Kirche verwendet wurden, sind nun aufgebraucht. Die entsprechenden Ausgaben wurden nun in das Budget 2019 aufgenommen, also 2500 Franken für Verbrauchsmaterial und Blumen sowie 1845 für Besoldung Kirche schmücken.

Meister-Schaad ist seit 25 Jahren als Verwalterin der Kirchgemeinde Laupersdorf tätig und Annelies Walser führt seit 20 Jahren das Pfarrei-Sekretariat. Sie werden an einem speziellen Anlass für ihre langjährige Tätigkeit geehrt.

Die Erstkommunionsfeier findet in Laupersdorf dieses Jahr am Sonntag, 28. April, statt. Am Pfingstsamstag, 8. Juni, findet in der Kirche St. Martin in Laupersdorf die Firmung für die Firmlinge des Pastoralraumes Dünnernthal statt. (RSL)