Oensingen

Rittergarde erhält sein 88. Mitglied

Von links: Bruno Flück (539 Stunden), Annamarie Zeltner (318), Franz Müller (323), Roland Bobst (315) sowie Heinz Kamber (88. Ritter mit 123 Stunden).

Von links: Bruno Flück (539 Stunden), Annamarie Zeltner (318), Franz Müller (323), Roland Bobst (315) sowie Heinz Kamber (88. Ritter mit 123 Stunden).

Die Bürgergemeinde Oensingen ehrte verdienstvolle Mitglieder der Seniorengruppe Roggenfluh für ihre freiwillige Arbeit im Schlosspark zu Neu-Bechburg.

Auf Einladung der Bürgergemeinde Oensingen waren die Räumlichkeiten im Schloss Neu-Bechburg erneut Treffpunkt, um den Rittern und Ritterinnen für ihren Einsatz im vergangenen Jahr – im Park um das Oensinger Schloss herum – zu danken. 1664 Stunden sind im vergangenen Jahre aufgelaufen, die an 15 Arbeitsnachmittagen zwischen den Monaten März bis November im Schlosspark gearbeitet wurde. Durchschnittlich waren 26 Männer und Frauen anwesend, um die Arbeiten zu erledigen. Helfern, welche die 100-StundenMarke erreichten, vergab die Bürgergemeinde den Ritterschlag zum Ritter oder zur Ritterin zu Neu-Bechburg.

Mit Heinz Kamber erfüllte eine weitere Person dieses Stundensoll per Jahresende 2018. So wurde er durch Bürgerpräsident Remo Liechti im «gewölbten Zehntenkeller» zum 88. Mitglied der Rittergarde geschlagen. Nach dieser Ritterehrung geht die Stundenzählung weiter: Fünf Personen wurden zusätzlich geehrt, weil sie die 300- oder gar 500-Stundenmarke überschritten. Für 300 Stunden durften Franz Müller, Annamarie Zeltner und Roland Bobst Präsent und Urkunde entgegennehmen. Gar 500 Stunden verzeichneten per Jahresende Bruno Flück und Trojan Flury auf ihrem Stundenkonto. Die Laudatio nahm Hansueli Loosli (Obmann der Seniorengruppe) vor, derweil das Turmbläserquartett vom Schloss den Ehrungsteil musikalisch umrahmte. Kurt Zimmerli, Präsident vom Stiftungsrat Schloss Neu-Bechburg war als Gast in der «Ritter-Runde» anwesend.

Er nutzte die Gelegenheit dazu, Dank an die Bürgergemeinde und die Seniorengruppe Roggenfluh zu richten. Die Bürgergemeinde und die Seniorengruppe seien für die Stiftung wie ein «Traumpaar», einerseits durch die finanzielle Unterstützung, anderseits über die vielen Arbeitskräfte der Senioren, die den Schlosspark à jour halten.(mgt)

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