Laupersdorf

Rechnung genehmigt und 82'327 Franken im Plus

16 Stimmberechtigte bewilligten an der Rechnungsgemeindeversammlung die Rechnung 2017.

16 Stimmberechtigte bewilligten an der Rechnungsgemeindeversammlung die Rechnung 2017.

16 Stimmberechtigte verabschiedeten an der Rechnungsgemeindeversammlung der Bürgergemeinde die Rechnung 2017. Sie schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 82'327 Franken.

Verwalterin Hedi Büttler-Schaad präsentierte der auf dem Hasenbödeli tagenden Versammlung die Rechnung 2017 der Bürgergemeinde Laupersdorf. Sie schloss gegenüber dem Budget mit einem Mehrertrag von 53'732 Franken, denn es war ein Ertragsüberschuss von nur 28'595 Franken budgetiert. Die Gesamtrechnung der Bürgergemeinde besteht aus den Teilbereichen Bürgerrechnung, Allmend-Rechnung und Forstrechnung.

Bürgerrechnung mit Defizit

Die Bürgerrechnung (Bürgerrat, Verwaltung, Beiträge an Organisationen) schloss bei einem Aufwand von 58'828 Franken und einem Ertrag von 19'390 Franken (Zinsertrag von 16'862 Franken und 2500 Franken diverse Erträge) mit einem Defizit von 39'438 Franken. Weiterhin bezahlte die Bürgergemeinde einen Beitrag von 4361 Franken an die Seniorenfahrt, welche die Einwohnergemeinde (Kulturkommission) jährlich organisiert. Auch offerierte die Bürgergemeinde den Apéro beim traditionellen Adventskonzert. Der Beitrag der Bürgergemeinde an die neue Weihnachtsbeleuchtung von Laupersdorf im Dorfkern betrug 8574 Franken (budgetiert war ein Beitrag von 11'000 Franken).

Bei der Allmend–Rechnung resultierte bei einem Aufwand von 32'518 Franken und einem Ertrag von 94'387 Franken ein Ertragsüberschuss von 61'868 Franken. Hauptausgabeposten sind die Besoldung des Weidhirten, die Unterhaltskosten für die Weidhütte, der Weidebetrieb, die Drainage und der Lebhag im Gebiet Goleten. Haupteinnahmequellen sind die Allmendpachtzinse (25'927 Franken), die Weidtaxen (10'080 Franken), der Beitrag für Rückführungsweide (15'329 Franken) und der Sömmerungsbeitrag (28'882 Franken). Die Weidtaxen betragen pro Rind 100 Franken und pro Mutterkuh 160 Franken. Die Weidverlängerung beträgt für ein Rind pro Tag Fr. 1.40 und für eine Mutterkuh pro Tag 2 Franken.

Besserer Ertrag bei Holzverkäufen

Seit dem 1. Januar 2016 ist der Forst beim eigenständigen Forstbetrieb Mittleres Thal angesiedelt, mit eigenem Budget und eigener Rechnung. Somit verblieben bei der Forstrechnung der Bürgergemeinde Laupersdorf lediglich die Waldhütte mit Kinderspielplatz auf dem « Hasenbödeli» und der Werkhof/ Holzschnitzel-Schopf. Dieser ist an den Forstbetrieb vermietet und generiert Mieteinnahmen von jährlich 23'000 Franken. Die Forstrechnung 2017 schloss mit einem Ertragsüberschuss von 59'896 Franken. Vom Finanzausgleich gab es einen Beitrag von 31'100 Franken. Die Gewinnausschüttung Forstbetrieb Mittleres Thal betrug 24'150 Franken.

Die Versammlung genehmigte auch die Rechnung 2017 des Forstbetriebs Mittleres Thal. Die Laufende Rechnung 2017 weist bei einem Ertrag von 1'028'374 Franken und einem Aufwand von 866'570 Franken einen Ertragsüberschuss von 161'803 Franken aus. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 19'467 Franken. Der gegenüber dem Budget erzielte Mehrertrag beträgt 142'336 Franken, welcher vor allem auf nicht ausgeschöpfte Positionen beim Aufwand sowie Mehrertrag bei den Holzverkäufen (Sortimentsverschiebungen) zurückzuführen ist. Vom Ertragsüberschuss von 161'803 Franken werden 111'803 Franken dem Eigenkapital zugeführt. Die Einwohnergemeinde Matzendorf erhält 23'750 Franken (47,5 %) und die Bürgergemeinde Laupersdorf 24'150 Franken (48,3 %). Die Versammlung genehmigte die Rechnung 2017 des Forstbetriebs Mittleres Thal und die Rechnung 2017 der Bürgergemeinde Laupersdorf einstimmig.

Gemeindeversammlung folgt

Stefan Eggenschwiler, Präsident der Bürgergemeinde Laupersdorf, wies daraufhin, dass zum Projekt Neubau Sömmerungsstall in der Goleten wahrscheinlich Ende August oder im September eine ausserordentliche Gemeindeversammlung stattfinden wird. Die Planung ist weitgehend abgeschlossen. Auf dem Waldspielplatz und Picknickplatz auf dem «Hasenbödeli» mit Waldhütte muss der Schutzwall nördlich am Hang ersetzt werden.

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