«Das Seniorenzentrum Untergäu (SZU) ist gut aufgestellt und funktioniert reibungslos», ist Wicki überzeugt. Überhaupt gefalle ihm die Philosophie des Hägendörfer Seniorenzentrums sehr gut: «Es hat den Pflegebereich und die Hotellerie, die es braucht, aber auch die Betreuung wird hier gross geschrieben. Es werden viele Aktivitäten angeboten, an denen alle Heimbewohner teilnehmen dürfen.» Dies entspreche seinem Grundsatz im Umgang mit Heimbewohnern und Mitarbeitenden, alle ernstzunehmen und zusammen Lösungen zu finden. Obwohl Wicki kein extrovertierter Typ ist, bezeichnet er seinen Führungsstil als partizipativ: «Ich will gemeinsam mit den Leuten etwas erreichen. Dafür müssen alle Bedürfnisse und Meinungen beachtet werden.»

Viele Anspruchsgruppen

Aus seiner 16-jährigen Heimleitertätigkeit im Alters- und Pflegeheim Eben-Ezer in Frenkendorf weiss Wicki, dass dies manchmal nicht einfach ist – neben den Heimbewohnern gebe es noch viele weitere Anspruchsgruppen wie die Angehörigen, die Mitarbeitenden, die Gemeinde, den Kanton und die Trägerschaft des Heims. Von der Trägerschaft in Hägendorf, dem Stiftungsrat der Theresien-Stiftung, habe er einen sehr guten Eindruck gewonnen und freue sich auf die Zusammenarbeit. So sei das Seniorenzentrum Untergäu ein gewachsenes Heim mit einem langjährigen Heimleiterpaar. Eine grosse Herausforderung für ihn sei es, die Lücke, die das Ehepaar Friedli hinterlässt, zur Zufriedenheit aller zu füllen.