Thal
Raiffeisenbanken bleiben weiterhin an der Spitze des Hypothekargeschäfts

Die Raiffeisenbanken in der Region Thal können dank Kundenzuwachs und Optimierungen ein erfolgreiches Jahresergebnis 2013 vorweisen. So sind mittlerweile rund 55 Prozent der Bewohner des Bezirks Gäu bei einer der drei Raiffeisenbanken im Bezirk.

Rudolf Schnyder
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Präsentieren die Erfolgsrechnung 2013 (v. l): Arnold Merz (Raiffeisenbank Mümliswil-Ramiswil/Holderbank), Tom Schär (Raiffeisenbank Dünnerntal), Cyrill Grüter (Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf) und Franz Koch (Präsident des Bezirksverbandes der Thaler Raiffeisenbanken).

Präsentieren die Erfolgsrechnung 2013 (v. l): Arnold Merz (Raiffeisenbank Mümliswil-Ramiswil/Holderbank), Tom Schär (Raiffeisenbank Dünnerntal), Cyrill Grüter (Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf) und Franz Koch (Präsident des Bezirksverbandes der Thaler Raiffeisenbanken).

rsl

18,2 Mio. Franken mehr Ausleihungen, 7,1 Mio. Franken neue Kundengelder und 321 neue Genossenschafts-Mitglieder: Dies sind die Zahlen der Raiffeisenbanken Balsthal-Laupersdorf, Dünnerntal und Mümliswil-Ramiswil/Holderbank.

«Die Raiffeisenbanken im Thal sind auch im Jahr 2013 im Kundengeschäft weiter gewachsen», bilanziert Franz Koch, Präsident des Bezirksverbandes der Thaler Raiffeisenbanken. «Wir behaupteten uns weiterhin in der Spitzenposition im Kundenpassiv-Geschäft und im Hypothekar-Geschäft.

Insgesamt ist die Bilanz um 17,5 Mio. Franken auf neu 741,2 Mio. Franken gewachsen. Dank des stetigen Zuflusses an Kundengeldern liegt der Deckungsgrad zwischen Kundengeldern und Ausleihungen bei guten 84 Prozent.»

Der Jahresgewinn konnte trotz nochmals verengter Zinsmarge, aber dank des verbesserten Kostenmanagements sogar um rund 90 000 Franken auf 1,180 Mio. Franken verbessert werden.

Über die Hälfte der Thaler

«Im Jahr 2013 haben sich 321 Personen für den Beitritt in eine unserer drei Genossenschaften entschieden», führte Franz Koch weiter aus. Die Thaler Raiffeisenbanken zählen zusammen 8536 Mitglieder, damit sind 55 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner im Bezirk Thal Mitglied bei einer der drei Raiffeisenbanken.

Seit Jahren wachsen die Ausleihungen und dabei insbesondere die Hypotheken kontinuierlich. 2013 sind die Hypothekarforderungen um satte 16,8 Mio. Franken auf neu 632,1 Mio. Franken angestiegen.

Der Neugeldzuwachs beträgt 7,1 Mio. Franken. «In dem sehr harten Wettbewerb und der anhaltenden Tiefzinsphase ist der Druck auf die Zinsmarge immer noch gross. Die Basar-Stimmung ist aber nicht mehr ganz so hoch wie noch vor zwei Jahren.

Dem Kunden ist Kompetenz, Nähe und Service auch wieder etwas mehr wert», bemerkt Franz Koch. Der Zinsertrag ist um 4850 Franken höher ausgefallen als 2012 und beträgt 9,624 Mio. Franken.

Der Ertrag aus dem Kommissionsgeschäft hat um rund 79 000 Franken zugenommen. Somit stehen die Erträge aus dem indifferenten Geschäft mit erfreulichen 417 300 Franken und die aus dem Handelsgeschäft mit 216 300 Franken zu Buche. Auch der Bruttoertrag ist um 112 800 Franken höher ausgefallen als im Vorjahr und beträgt 10,4 Mio. Franken.

Optimierung zahlt sich aus

Dank der laufenden Projekte zur Optimierung der Geschäftskosten hat sich die Situation verbessert und die Geschäftskosten haben sich um 17 000 Franken auf 2,826 Mio. Franken reduziert.

Die Personalkosten betragen 3,897 Mio. Franken und somit ist der Aufwand um 58 000 Franken höher ausgefallen als im Vorjahr, weil die freiwilligen Einlagen in die Arbeitgeber-Reserve bei der Pensionskasse mit 250 000 Franken aufgestockt wurden.

In die Region Thal investieren

An Steuern entrichteten die Thaler Raiffeisenbanken im Jahr 2013 insgesamt 663 541 Franken, dies sind im Vergleich zum Vorjahr 132 000 Franken mehr, was den neuen Finanzdirektor Regierungsrat Roland Heim sicherlich freuen dürfte.

In den drei Thaler Raiffeisenbanken sind insgesamt 36 Mitarbeitende (31,9 Personaleinheiten) und vier Auszubildende tätig. Sieben Mitarbeiter besuchen derzeit eine externe Weiterbildung.

Das Geschäftsjahr 2013 war geprägt von einer starken und guten Präsenz der Raiffeisenbanken am Markt und in der Gesellschaft. Vor allem die Raiffeisenbank Balsthal-Laupersdorf, welche 2013 das 100-Jahr-Jubiläum feiern konnte, war stets präsent.

Die Jubiläumsanlässe waren von Erfolg gekrönt und sind beim Publikum über den Geschäftskreis hinaus sehr gut angekommen. Auch haben sich die Raiffeisenbanken an den Gewerbe-Ausstellungen in Mümliswil (Guldental) und in Laupersdorf (Dünnerntal) präsentiert.

«Unser Engagement bei der Entwicklung des Bezirks Thal, zusammen mit unseren Partnern Verein Region Thal und Naturpark Thal, ist sehr positiv und hat Potenzial für die Zukunft», erklärt Franz Koch.

$Sehr wichtig im Wettbewerb als Standortvorteil sei die kantonale Verwaltung mit sehr wichtigen Amtsstellen im «Schmelzihof» in Klus-Balsthal, das bedeute Bürgernähe. «Dieser Vorteil ist auch bei der Ansiedlung von Gewerbe und Industrie ein gewichtiger Argumentationspunkt», betont Franz Koch.

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