Wolfwil/KEstenholz
Raiffeisenbank Oberes Gäu-Aare freut sich über Mitgliederzuwachs

Für die Raiffeisenbanken scheint das Jahr 2013 ein gutes Jahr gewesen zu sein. So präsentierte auch die Raiffeisenbank Oberes Gäu-Aare ein erfolgreiches Resultat für das Jahr 2013.

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Auch die Raiffeisenbank Oberes Gäu-Aare präsentierte ein erfolgreiches Resultat für 2013.

Auch die Raiffeisenbank Oberes Gäu-Aare präsentierte ein erfolgreiches Resultat für 2013.

Die Raiffeisenbank Oberes Gäu-Aare umfasst die Gemeinden Wolfwil (Hauptsitz), Kestenholz (Geschäftsstelle), Bannwil und Schwarzhäusern. Gemäss Jahresbericht werden 14 Personen beschäftigt (11 Vollzeitstellen).

Die alljährliche Orientierung der Raiffeisenmitglieder erfolgt zweigeteilt. In Wolfwil hat nun die Generalversammlung mit 265 Personen stattgefunden. Ein weiterer grosser Teil der Mitglieder wird an der Orientierungsversammlung vom Freitag, 14. März, in Kestenholz erwartet. Im Geschäftsjahr 2013 sind insgesamt 137 Neumitglieder in die Raiffeisen-Familie Oberes Gäu-Aare aufgenommen worden.

Bilanzsumme weiter angestiegen

Verwaltungsratspräsident Christian Galli hielt in seinen Jahresbericht Rückblick über das vergangene Geschäftsjahr. Er schloss seinen Bericht mit dem Wunsch, die Raiffeisenbank Oberes Gäu-Aare möge ihre hohe Effizienz beibehalten.

Die Jahresrechnung 2013 wurde von Roland Husistein, Vorsitzender der Bankleitung, erläutert. Bilanzsumme konnte um 7 Prozent auf 408,7 Mio. Franken gesteigert werden.

An der Geschäftspolitik der Raiffeisenbanken sei hervorzuheben, dass keine erhöhten Risiken eingegangen werden. Dank einer konservativen und strengen Belehnungspraxis bleibe das Risiko für Raiffeisenkunden tief, auch wenn die Zinsen steigen oder die Immobilienpreise wider Erwarten sinken sollten.

Wie an der letztjährigen Generalversammlung angekündigt, wurden Anfang 2014 die Öffnungszeiten der Bankschalter geändert. Neu haben die Kunden die Möglichkeit, nach Voranmeldung Termine zwischen 7 und 19 Uhr zu vereinbaren.

Dieses Angebot wird bereits rege genutzt, wie an der Versammlung erklärt wurde. Dank der kürzeren Schalter-Öffnungszeiten könne sich das Personal vermehrt den persönlichen Kundenberatungen widmen.

Nicht mehr «nachschusspflichtig»

Die Genossenschaftsmitglieder hatten bereits vor der Generalversammlung Gelegenheit, die Zahlen der Erfolgsrechnung und der Bilanz 2013 zu studieren. Die Jahresrechnung, die unveränderte Verzinsung der Anteilscheine von 6 Prozent sowie die Entlastung der Organe wurden genehmigt.

An der diesjährigen Generalversammlung war eine Teilrevision der Statuten der Raiffeisengenossenschaft traktandiert. Die Mitglieder waren bereits mit der Einladung detailliert über die Änderungen informiert worden.

Nachdem Verwaltungsratspräsident Christian Galli den Antrag von Raiffeisen Schweiz nochmals kurz erläutert hatte, wurde die Teilrevision einstimmig angenommen. Somit sind alle Mitglieder zukünftig nicht mehr nachschusspflichtig.

Nach bisher geltender Regelung wären nämlich Genossenschafter verpflichtet gewesen, Nachschüsse von bis zu 8000 Franken pro Kopf zu leisten, falls das Genossenschaftskapital ihrer Raiffeisenbank nicht mehr gedeckt ist und alle anderen Mittel erschöpft sind.

Seit 50 Jahren Mitglied

Folgende Mitglieder wurden für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt: Heidi Ackermann, Willi Bruder, Karl Büttler, Erwin Kissling, Urs Meier und Max Studer. Ihnen zur Ehre spielte der Musikverein Konkordia auf, der die ganze Generalversammlung mit ihren schönen Beiträgen bereicherte.

Wie jedes Jahr hat die Raiffeisengruppe etwas Spezielles für ihre Mitglieder im Angebot. Diesmal ging es um die «Ostschweiz», vorgestellt durch Ruedi Hafner, Stv. Vorsitzender Bankleitung.

Die Kundenbetreuerinnen Nadine Bieli und Jacqueline Studer sowie Roland Husistein, Vorsitzender Bankleitung, überreichten drei Versammlungsteilnehmern eine Thurgauer Spezialität. (cjw/wak)

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