Egerkingen

Pünktlich auf die Sommerferien: Badi Mühlematt verdreifacht die Gästezahl

Bald werden sich im Freibad Egerkingen wieder mehr Gäste ansammeln dürfen. (Archivbild)

Bald werden sich im Freibad Egerkingen wieder mehr Gäste ansammeln dürfen. (Archivbild)

Die Gäuer Gemeinde Egerkingen lässt wieder bis zu 640 Gäste ins Schwimmbad Mühlematt. Eine Ausnahmeregelung gibt es für den FC Egerkingen.

Wie der Egerkinger Gemeinderat mitteilt, lockert er die Regeln für das Schwimmbad Mühlematt. Pünktlich auf die Sommerferien hin dürfen somit neu bis zu 640 Menschen gleichzeitig in die Badi der Gäuer Gemeinde, nachdem im Juni noch maximal 210 Personen zugelassen waren. «Bisher kamen wir nie an die Kapazitätsgrenze», sagt Gemeindepräsidentin Johanna Bartholdi. «Die neuen Regeln entsprechen nun fast schon dem Normalbetrieb an sehr guten Tagen.» Nur im Wasser gibt es weiterhin strenge Einschränkungen: Während bisher zur selben Zeit 56 Personen baden durften, sind seit Anfang Juli 114 Personen zugelassen. Neu weist die Badi Egerkingen mit Schildern darauf hin, dass die Besucher im Wasser wie auch auf den Liege- und Freiflächen eineinhalb Meter Abstand zu anderen Badbesuchern halten sollen.

Ausnahmeregelung für den FC Egerkingen

Da die Sportanlage Mühlematt abgesehen von den Sportvereinen auch durch die Schule genutzt wird, erliess der Gemeinderat Egerkingen im Juni ein Schutzkonzept, wonach die Garderoben und Duschen nur genutzt werden dürfen, wenn der Verein die Reinigung und Desinfektion durch ein professionelles Reinigungsunternehmen zur Hälfte übernimmt. Auf Antrag des FC Egerkingen hat der Gemeinderat nun entschieden, dass der Verein über die Sommerferien die Sportanlage Mühlematt inklusive Garderoben und Duschen nutzen darf. Der Fussballklub muss die Anlage während dieser Zeit selbst reinigen und desinfizieren. Dies erlaubt es dem FC Egerkingen, die geplanten Testspiele durchzuführen. «Für die Zeit ab Schulbeginn nach den Sommerferien kann sich der Gemeinderat zum jetzigen Zeitpunkt und aufgrund der unsicheren Entwicklung der Lage noch nicht festlegen», schreibt die Gemeinde in ihrer Mitteilung. Welche Bedingungen ab Mitte August gelten, werde rechtzeitig kommuniziert.

Der Gemeinderat hält derweil weiterhin an der Regel fest, wonach maximal 300 Personen für den Wettkampfbetrieb oder öffentliche Spiele zugelassen sind. Dies, obwohl der Bundesrat Veranstaltungen mit bis zu 1000 Personen zulassen würde. Auf dem Mühlemattareal liessen sich die vorgeschriebenen Sektoren mit je maximal 300 Teilnehmenden nicht überprüfen, begründet der Gemeinderat diesen Entscheid. (yas)

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