Neuendorf

Provisorische Bushaltestelle beim Minigolf geplant

Die provisorische Bushaltestelle entsteht beim Knoten Wolfwilerstrasse-Babylonstrasse zwischen Grasstreifen und Insel sowie beim Stromkasten.

Die provisorische Bushaltestelle entsteht beim Knoten Wolfwilerstrasse-Babylonstrasse zwischen Grasstreifen und Insel sowie beim Stromkasten.

Der Kanton plant zusammen mit der Gemeinde Neuendorf eine Bushaltestelle. Die Haltestelle soll im Dezember eingerichtet und für drei Jahre als Provisorium geführt werden.

Der Kanton plant in Zusammenarbeit mit der Gemeinde auf den kommenden Fahrplanwechsel hin eine provisorische Bushaltestelle bei der Minigolfanlage Neuendorf. Eingerichtet werden soll diese beim Knoten Wolfwiler-Babylonstrasse. Die Haltestellenmarkierung erfolgt vorderhand auf der Kantonsstrasse.

Das Provisorium dauert ab Dezember 2018 für drei Jahre. Im Anschluss an die Auswertung der Ein- und Aussteigerzahlen Anfang 2021, wird entschieden, ob die Haltestelle nach Dezember 2021 definitiv eingeführt wird.

Ebenfalls auf den Fahrplanwechsel hin soll die Bushaltestelle «Chäsiweg» aufgehoben werden. Derzeit laufen intensive Abklärungen, in welcher Form diese Haltestelle an die Wolfwiler-strasse verlegt wird. Dabei geht es unter anderem um den richtigen Standort, die Klärung der Markierung oder die allfällige Notwendigkeit einer Haltebucht.

Verwaltung zieht nicht um

Im April 2018 hatte sich der Gemeinderat mit einem Umzug der Gemeindeverwaltung in die Räumlichkeiten der ehemaligen Raiffeisenbank grundsätzlich einverstanden erklärt. Dies allerdings unter dem Vorbehalt in Bezug auf das Ergebnis von Abklärungen bezüglich Kosten-Nutzen, künftigem Schulraumbedarf für die Belegung des aktuellen Gebäudes nach einem Auszug der Verwaltung sowie von organisatorische Fragen, wie die Parkplatzmöglichkeiten sowie die Finanzierung des Umbaus.

Mit der Bürgergemeinde wurden inzwischen intensive Gespräche geführt. Deren Bereitschaft, hinsichtlich möglicher Finanzierungsszenarien (Investition Ausbau) Hand zu bieten, wurde positiv gewertet.

Nach Vorliegen der entsprechenden Abklärungsergebnisse und in Abwägung aller relevanten Aspekte, beschloss der Gemeinderat nun, die Umzugsbestrebungen der Gemeindeverwaltung in die ehemaligen Räumlichkeiten der Raiffeisenbank zu beenden und weiter im Primarschulhaus zu bleiben.

Ansteigende Schülerzahlen

Neuendorf wächst, und somit steigen auch die Schülerzahlen stetig an. In der 1. Klasse werden demzufolge Assistenzlektionen notwendig, wie dies in solchen Fällen ab 25 Schüler pro Klasse vom Volksschulamt empfohlen wird.

Der Gemeinderat genehmigt den entsprechenden Antrag der Schulleitung. Zusätzlich ist ein weiteres Unterrichtszimmer notwendig, welches im 1. Stock des Gemeindehauses durch Um- respektive Doppelnutzung zur Verfügung gestellt wird.

Ampel oder Kreisumfahrung?

Der Gemeinderat erörtert derzeit zusammen mit dem Kanton die Dauer der Bauphase, Vorgehensweise, Kosten und Varianten der Verkehrsleitung für die 2020 geplante Sanierung der Dorfstrasse. Veranschlagt ist eine Bauzeit von zwei bis drei Jahren.

Zur Diskussion steht die Einrichtung eines Einbahnregimes für den Verkehr inklusive öV. Angedacht ist eine Verkehrsführung von Härkingen kommend über die Dorfstrasse in Richtung Niederbuchsiten. Aus der Gegenrichtung würde der Verkehr via Wolfwilerstrasse, Bifangstrasse, Fulenbacherstrasse umgeleitet. Die einzige Alternative zum beschriebenen Einbahnverkehr wäre der Einsatz einer Lichtsignalanlage.

Bei Erörterung einer möglichen Variante wird das Augenmerk speziell auch auf die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden gelegt. Zwecks Orientierung der Bevölkerung ist nach Vorliegen der konkreten Abklärungen und Projektvorschläge die Durchführung einer öffentlichen Informationsveranstaltung vorgesehen.

Neuendorf weiter Gebergemeinde

Für den Finanzausgleich 2019 gilt das Staatssteueraufkommen 2015 und 2016. Dabei liegt Neuendorf mit einem Steuerkraft-Index von 102,26 noch knapp über dem Wert von 100 und muss deshalb bezahlen, wie im Gemeinderat festgestellt wurde.

Die Zahlen der vergangenen Jahre zeigen, dass das Staatssteueraufkommen der Gemeinde jedoch massiv abnimmt. So musste Neuendorf 2016 knapp 289 000 Franken in den Finanzausgleich bezahlen. 2017 waren es noch 30 000 Franken. Die Gemeinde Neuendorf erhält im Moment noch einen Anteil aus dem Härtefallausgleich (im Zusammenhang mit neuen Abschreibungsvorschriften auf dem Verwaltungsvermögen nach HRM2-Rechnungslegung).

Der Finanzausgleich wurde vorerst vom Kantonsrat für vier Jahre in Kraft gesetzt. Anschliessend gibt es einen Wirkungsbericht, in dem untersucht wird, ob der Finanzausgleich die gewünschten Resultate erzielt.

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