Gestartet wurde das Projekt bereits im Dezember 2014. Nachdem die Grundidee des Stücks stand, wurde eifrig das Drehbuch verfasst. Szene für Szene wurde geschrieben, es wurde diskutiert, verworfen und umgestaltet. Endlich ging es ans Rollenverteilen und Üben. Schliesslich probte man auf der Bühne mit Bühnenbild, Musik, Mischpult, Mikrofonen und Licht.

Wie staunte das Publikum, was alles in «Schwablarosalingen» passierte. Die Frauen der Stadt erachteten es als notwendig, dass ihre Männer im Haushalt mithelfen sollten. Diesen gefiel diese Idee gar nicht.

Das eine führte zum anderen und schliesslich wurde die Stadt zweigeteilt: Eine Hälfte gehörte den Männern, die andere den Frauen. Während bei den Männern Autotuning, Ausgang und Fitness im Zentrum standen, wurde auf der Frauenseite geshoppt, getanzt und das Schönheitsstudio besucht. Um mehr Platz in der Stadt zu erhalten, wurde ein Wettkampf in vier Disziplinen ausgetragen. Wer gewinnt, bekommt mehr Platz.

Die Frauen entschieden Tanz und Akrobatik für sich, während die Männer im Beatboxen und Fussball als Sieger hervorgingen. Unentschieden! Was nun? Es waren die mysteriöse schwarze Mantelfigur und das Liebespaar, die die Einwohner von «Schwablarosalingen» wieder auf die richtige Spur brachten: «So chas doch nid witergo! Zäme simer doch vil stärcher als elei!» Mit dem Abschlusstanz «Timber» wurde das Stadtfest eröffnet, und die Grenze zwischen den zwei Stadtteilen wurde feierlich entfernt. (tk)