Balsthal/Offenburg
Pferde der Zuchtgenossenschaft Falkenstein in Deutschland vertreten

An der Eurocheval, der grössten Pferdemesse in Süddeutschland, war auch die Pferdezuchtgenossenschaft Falkenstein mit Freibergerpferden präsent.

Karin Rohrer
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Freiberger springen auch durch Feuer, das bewiesen sie an der Gala-Schau.

Freiberger springen auch durch Feuer, das bewiesen sie an der Gala-Schau.

Karin Rohrer

Die alle zwei Jahre durchgeführte Europamesse des Pferdes bot wiederum eine einzigartige Plattform für alle Pferdeliebhaber. Mit 500 Pferden verschiedenster Rassen und nahezu gleich viel Ausstellern lockte die Eurocheval, Süddeutschlands grösste Pferdemesse, mehr als 41'000 Besucher nach Offenburg.

Mit 20 Freibergerpferden reisten auch Mitglieder der Pferdezuchtgenossenschaft Falkenstein und weitere Helfer und Freibergerfreunde ins Dreiländereck der Ortenau. Mit zum Teil drei Auftritten pro Tag hatten Zwei- und Vierbeiner ein dicht gedrängtes Programm.

Die 2'400 überdachten Sitzplätze am Ring Mitte der täglich stattfindenden Top-Schau waren begehrt und die Besucher genossen die vielfältigen Schaubilder. Die verkäuflichen Freiberger liess der ganze Rummel unbeeindruckt.

Auch in der Top-Schau bewiesen sie Gelassenheit und Charakter pur, wenn sie in Sekundenschnelle abgespannt und nach einer gerittenen Galopprunde wieder eingespannt wurden oder mit wehender Schweizerfahne unterwegs waren.

Grosse Schweizer Delgation

«Am Samstag hatten wir 20 Pferde vor Ort, darunter einige Zuchthengste, welche eingespannt, unter dem Springsattel oder in ein einer ganz speziellen Feuershow gezeigt wurden», erklärte Heinz Mägli, welcher die Schaunummer zusammengestellt hatte.

Er sprach den fleissigen Helfern vor und hinter den Kulissen ein grosses Lob aus, denn diese packten überall tatkräftig mit an, um die Freibergerrasse einem breiten Publikum präsentieren zu können.

Auch beim Fackelumzug durch die Offenburger Innenstadt waren die 20 Freiberger eingespannt oder unter dem Sattel dabei, selbst die Zucht-Hengste. Damit bildete die Schweiz eine der grössten Delegationen mit ihren Freibergern.

Im heimeligen «Schweizer Dorf» mitten in einer der Messehallen gab es Weisswein und Raclette, Zigarren und Kuhglocken. Dazu viel Raum und Platz für gemütliches Zusammensein, angeregte Gespräche und ein näheres Kennenlernen der Freibergerpferde.

Der Freibergerzuchtverband war ebenso vertreten, wie die Freiberger Pferde Stiftung sowie eine Sattlerei oder ein Reitsportgeschäft.

Teil der «Euro-Quadrille»

Eine Delegation des Schweizer Nationalgestütes hatte mit vier Freibergerhengsten einen anspruchsvollen Auftritt in der traditionellen «Euro-Quadrille», zusammen mit dem Haupt- und Landesgestüt Marbach und dem Polnischen Staatsgestüt Sieraków.

«Wir sind die Choreografie ohne Pferde abgelaufen und zwei Mal konnten wir die Figuren und Bilder gemeinsam reiten. Am Vorabend der Eurocheval trafen wir zum ersten mal zusammen», erzählte Bereiterin Marianne Burri.

Sehr zufrieden mit dem Auftritt der Schweizer Delegation war Ronald Biehler, Stiftungsratspräsident der Freiberger Pferde-Stiftung. «Das war beste Werbung für die Schweizer Pferdezucht», so Biehler.

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