Kestenholz

Pfad zeigt Vernetzung und Biodiversität auf

Der Vernetzungspfad in Kestenholz

Der Vernetzungspfad in Kestenholz

Im St. Peter in Kestenholz wurde diese Woche der Vernetzungspfad für die Bezirke Gäu, Olten und Gösgen eröffnet.

Seit sieben Jahren gibt es für die landwirtschaftliche Nutzfläche in den Bezirken Gäu Olten und Gösgen und Gäu Vernetzungsprojekte. Für diese ist der Regionalverein Olten-Gösgen, Gäu (OGG) als Trägerschaft verantwortlich. Das Ziel ist die Erhaltung der Artenvielfalt, indem die Bauern die sogenannten «Biodiversitätsförderflächen», wie extensive Wiesen und Weiden, sowie Hecken und Hochstamm-Obstbäume am richtigen Ort anlegen und Bewirtschaftungsauflagen umsetzen. Die Landwirte werden für diese Massnahmen entschädigt. Nebst dem positiven Einfluss auf die Artenvielfalt wirken sich die Massnahmen auch auf das Landschaftsbild vorteilhaft aus.

Im St. Peter in Kestenholz wurde diese Woche der Vernetzungspfad für die Bezirke Olten, Gösgen, Gäu eröffne. Es nahmen rund 20 Personen am Anlass teil. Dabei wurden auf einer Exkursion verschiedene Biodiversitätsförderflächen besichtigt und gleichzeitig die Arbeiten der bisherigen Führungscrew unter der Leitung von Karl Tanner und der administrativen Unterstützung durch Markus von Arx verdankt. Martin Bühler wurde als neuer Präsident der Arbeitsgruppe begrüsst.

Verschiedene Tafeln, die bei den jeweiligen Ökoflächen während der Sommersaison aufgestellt werden, erklären die Funktion von Hecken, Blumenwiesen, Hochstamm-Obstgärten und Brachen. Weiter werden die Projekte im Allgemeinen und die Leistungen der Bauern im Besonderen dargestellt. Die Texte wurden möglichst kurz formuliert, verschiedene Bilder bringen den Lebensraum und die Tier- und Pflanzenarten näher. Ein QR-Code, der sich auf den Tafeln befindet, liefert weitere Informationen zum Vernetzungsprojekt. Die Standorte der Tafeln wechseln jährlich, damit die Informationen interessant bleiben. Der Vernetzungspfad in Kestenholz ist nicht der einzige seiner Art. In den letzten Wochen wurden im Kanton Solothurn insgesamt 120 Tafeln für fünf verschiedene Trägerschaften aufgestellt, unter anderem auch in Mümliswil. (mgt)

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