Persönlich
Warum ich Regen und Nebel mit meinen schönsten Sommerferien verbinde

Rahel Bühler
Rahel Bühler
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Nebel erinnert Rahel Bühler an Sommerferien in Schottland.

Nebel erinnert Rahel Bühler an Sommerferien in Schottland.

Bruno Kissling

Wenn ich dieser Tage morgens von meinem Balkon nach draussen schaue, sehe ich keinen stahlblauen Himmel. Es scheint auch keine Sonne auf die noch sehr grünen Tomaten. Und der Asphalt riecht nicht nach Sommer, so wie er es nach einem Gewitter an heissen Tagen tut. Nein, es ist kalt, neblig, grau. Darüber beschweren möchte ich mich hier jedoch nicht.

Denn der kalte, graue Morgennebel erinnert mich an meine schönsten Sommerferien in Schottland. Zusammen mit der Familie tuckerte ich zwei Wochen durch das Land von Sir Sean Connery. Wir besuchten Schlösser, ergötzten uns an der kargen, menschenleeren Landschaft und konnten die vielen Schafe, die wir sahen, gar nicht zählen. Unser stetiger Begleiter: grauer Nebel. Genossen haben wir es trotzdem.

Unser Aprilwetter ist in Schottland gang und gäbe, heisse Temperaturen selten. Das haben wir spätestens dann gemerkt, als wir uns bei einem Taxifahrer nach dem Wetter erkundigten: «It’s gonna be very hot today.» Sehr heiss soll es werden an diesem Tag. Auf Nachfrage sagte er: «22 degrees.» 22 Grad. Ein Scherz war das nicht.

Mit den für heute Mittwoch prognostizierten 24 Grad wird es bei uns also richtig heiss – zumindest nach schottischen Verhältnissen.

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