Aedermannsdorf

Pensen auf der Gemeindeverwaltung werden erhöht

Die Pensen der Verwaltung wurden um 20 auf 100 Stellenprozente aufgestockt.

Die Pensen der Verwaltung wurden um 20 auf 100 Stellenprozente aufgestockt.

Die Gemeindeversammlung von Aedermannsdorf genehmigte das Budget 2018, welches einen Ertragsüberschuss von 32'000 Franken vorsieht.

Gemeindepräsident Born konnte 32 Stimmberechtigte zur Gemeindeversammlung im Medienraum der Schule begrüssen. Als erstes Geschäft ging es um die Erhöhung des Arbeitspensums auf der Gemeindeverwaltung. Seit längerer Zeit wird die Verwaltung mit 80 Stellenprozenten geführt, was in den letzten Jahren nicht mehr ausreichte. Zusammen mit der Betreuung des Schalters können die beiden Angestellten ihre Arbeit nur sehr knapp in der zur Verfügung stehenden Zeit erledigen, was oft Überstunden zur Folge hat, die auch entschädigt wurden.

Deshalb beantragte der Gemeinderat der Versammlung eine Erhöhung des Verwaltungspensums um je 10 Prozent, was von der Versammlung einstimmig gutgeheissen wurde. Die Finanzverwalterin kommt neu auf ein Pensum von 60 und die Gemeindeschreiberin auf ein solches von 40 Prozent. Die Mehrkosten dafür betragen rund 23 000 Franken.

Wasserpreis wird erhöht

Die Wasserversorgung wird als Spezialfinanzierung in der Gemeinderechnung geführt. In einer ersten Lesung des Budgets wies diese Rechnung ein Defizit von über 30 000 Franken aus. Mit dem Wasserverbund nach Herbetswil und Investitionen im Reservoir wurde in den letzten Jahren sehr viel investiert, was zu dieser hohen Belastung der Wasserrechnung geführt hat. Deshalb machte der Gemeinderat der Versammlung eine Erhöhung um 60 Rappen für einen Kubikmeter Wasser auf Fr. 2.70 beliebt.

Auch mit dieser Anpassung der Gebühr bleibt im Budget noch ein Defizit von knapp 14 000 Franken. Ob denn auch eingerechnet sei, wenn die Gemeinde von Herbetswil Wasser beziehe, wollte ein Stimmbürger wissen. Für die Verbindungsleitung sind 5000 Franken im Budget aufgeführt, darin enthalten sind Amortisationsgebühren und auch das Spülwasser, gab Martin Eggenschwiler, Präsident der Werkkommission Auskunft. Die Gebührenerhöhung um 60 Rappen auf neu Fr. 2.70 pro Kubikmeter Wasser wurde genehmigt.

Die Versammlung folgte auch dem Antrag des Gemeinderates für die Inangriffnahme der Ortsplanungsrevision, die 2002 letztmals erfolgte. Die Bruttokosten dafür belaufen sich auf 150 000 Franken, verteilt auf vier Jahre. Im ersten Jahr fallen 52 000 Franken an.

Wasser- und Abwasser mit Defizit

Finanzverwalterin Sandra Bürki erläuterte das Budget 2018, das einen Ertragsüberschuss von 32 000 Franken vorsieht. Bei den Werken schreibt die Wasserrechnung wie erwähnt ein Defizit von 14 000 Franken und die Abwasserrechnung ein solches von 23 000 Franken. Die Abfallrechnung präsentiert sich ausgeglichen.

Budget und Investitionsrechnung wurden von der Versammlung einstimmig genehmigt. Das Budget der Forstbetriebsgemeinschaft mit einem Defizit von 15 000 Franken ebenfalls. (rfa)

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