Sommerkonzert

Panflötentgruppe bringt feierliche Klänge in die Kirche nach Oensingen

Die Panflötengruppe Langenthal spielte sich in die Herzen des Publikums.

Die Panflötengruppe Langenthal spielte sich in die Herzen des Publikums.

Die Panflötengruppe gab in der refomierten Kirche in Oensingen ein Sommerkonzert, welches zahlreiche Besucherinnen und Besucher erfreute. Die Gruppe unterhielt das Publikum mit verschiedenen Kompositionen und Klängen.

«Musik ist die Sprache der Engel. Sie wäscht den Staub des Alltags von der Seele», meinte Pfarrerin Yvonne Gütiger bei der Begrüssung der zahlreich zum Panflötenkonzert aufmarschierten Besucherinnen und Besucher in der reformierten Kirche. Zuvor hatte die Panflötengruppe Langenthal von feierlichen Orgel- und Panflötenklängen begleitet Einzug gehalten. Unter der Leitung von Jörg Frei sorgte das Ensemble mit «Fly away little butterfly» für eine schwungvolle Eröffnung des Sommerkonzerts. Danach folgte «La sera sper il lag» von Gion Casanova fünfstimmig, einfühlsam und präzise gespielt.

Vor vollen Rängen aufgespielt

In der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche stellte Greti Zehnder in ihren Willkommensworten das Motto des Konzertes vor, welches der Panflöte als märchenhaftes Instrument gewidmet war. Danach ging es weiter mit «Allegro Festiva» von Peder Rizzi, einer Komposition in Anlehnung an die Wiener Klassik, welche durch W. A. Mozart geprägt ist. Mit seiner Spielfreude zeigte Jörg Frei die Leichtigkeit dieser Musikgattung auf.

Annemarie Neuenschwander fesselte das Publikum mit dem tschechischen Märchen «Salz ist mehr als Gold». Einfühlende musikalische Unterstützung bekam sie von der Panflöte als Vogelgezwitscher oder dem dunkeln Grollen der Orgel, als sich das Mädchen alleine im dunklen Wald verirrte. Mit fröhlichen Klängen endete die Geschichte in einem Happy End.

Das Publikum verzaubert

Mit dem Tango «La Cumparsita» von Rodriguez zeigte Frei seine Virtuosität und Brillanz im Panflötenspiel. Der Blues «Bue Moon» entführte in die Welt der Sehnsüchte und Träume, die «Hymne à l’amour» von Edith Piaf in jene des Chansons. Mit «New Orleans» zeigte Frei eindrücklich auf, welche Bandbreite an Melodien, Mentalitäten, Stilen, Folklore und Klangfarben die Panflöte abdeckt. Bei «O sole mio» durfte mitgesungen werden, und die Panflötengruppe spielte sich definitiv in die Herzen des Publikums. Nach einer Reihe weiterer Lieder verabschiedeten sich die Musiker mit «Muess i denn zum Städtele hinaus» beim Publikum, das sich noch so gerne von der Klangwelt der Panflöte hatte verzaubern lassen.(gz)

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