Der kynologische Jugend- und Sportverein Aarau (KJ+SVA) hatte bei der 13. Austragung des Hunde-Militarys in Niedergösgen am Samstag einen Massenandrang zu bewältigen. Nachdem bereits aussergewöhnlich viele Voranmeldungen zu verzeichnen gewesen waren, entschieden sich möglicherweise wegen des herrlichen spätsommerlichen Wetters nochmals über 80 Hundeführer kurzfristig für eine Teilnahme.

Buntes Teilnehmerfeld

Wie bei den richtigen olympischen Spielen setzte sich das Teilnehmerfeld sehr bunt zusammen. Sowohl das Alter der Hundeführer und Hundeführerinnen, welches zwischen fünf und über 70 Jahren lag, als auch die Grösse und Rasse der Hunde war sehr breit gefächert. Je nach «Sportart» an den einzelnen Posten waren die Stärken oder körperlichen Voraussetzungen der Teams eher ein Vorteil oder eben auch ein Nachteil. So hatte ein etwas grösserer Hund mehr Mühe, sich in eine mässig grosse Plastikkiste zu setzen, als das kleine Chihuahua-Hündchen. Mehr als einmal wurde aber auch die Ball-Geschicklichkeit des Zweibeiners auf die Probe gestellt, so etwa bei der ersten Postenarbeit, wo es darum ging, mit einem richtigen Baseball-Schläger einen Tennisball über eine Linie zu schlagen.

Obwohl es wegen der grossen Anzahl der Teilnehmer unterwegs an gewissen Orten zu Wartezeiten kam, war die Stimmung gut, und alle Beteiligten inklusive der vielen jugendlichen Postenhelfer erlebten einen tollen, ereignisreichen Tag. Zwei Teams haben es doch tatsächlich geschafft, mit dem absoluten Maximum von 220 Punkten ins Ziel zu kommen. So durften bei der Rangverkündigung am Abend Susanne Sieber aus Küttigen mit ihrem Labrador Maiki und Elly Matter aus Stüsslingen mit ihrer Hündin Nahla als Siegerinnen des Tages ausgezeichnet werden. Das KV Menzo Team aus Menziken konnte den finanziellen Zustupf in die Clubkasse als grösste Teilnehmergruppe entgegennehmen.