Niedergösgen
Öl aus defektem Hydraulik-Schlauch gelangt in Aare - Feuerwehr errichtet Sperre

Ein Lastwagen, der am Donnerstagmorgen auf dem Abladeplatz der Niedergösger Aarepapier parkierte, verlor Hydrauliköl. Dieses gelangte in die Aare, wo es eine grössere Ölspur hinterliess. Die Feuerwehr errichtete bei Auenstein eine Ölsperre.

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Um wie viel ausgelaufenes Öl es sich handelt, ist nicht bekannt.
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Das Öl stammt aus einem defekten Hydraulik-Schlauch aus einem Lastwagen.
Die Feuerwehr Aarau-Rohr errichtete bei Auenstein eine Ölsperre.
Rund 50 Feuerwehrleute standen im Einsatz.
Der Lastwagen, aus dem das Öl ausgelaufen ist, hatte bei der Firma Aarepapier Altpapier abgeladen.
gegen 11.30 Uhr wurde die Ölsperre fertig errichtet.
Von Auge war kein Öl zu erkennen.
Ölsperre auf der Aare bei Auenstein

Um wie viel ausgelaufenes Öl es sich handelt, ist nicht bekannt.

Peter Rippstein TeleM1

«Das Öl stammt aus einem defekten Hydraulikschlauch eines Lastwagens, der bei der Firma Aarepapier Altpapier abgeladen hat», erklärt Bruno Gribi, Mediensprecher der Kantonspolizei Solothurn auf Anfrage.

Trotz des sofortigen Versuchs, das auslaufende Hydrauliköl zu binden, gelangten mehrere Liter in einen Schacht und schliesslich via Regenwasserkanal in die Aare.

Dies führte zu einer grösseren Ölspur in Richtung Aarau. Der Ölfilm auf dem Wasser wurde dann kurz nach 8 Uhr bemerkt und der Polizei gemeldet. Wenig später meldete sich auch schon der erste Zuschauer bei TeleM1, der einen Ölfleck auf der Aare vorbeischwimmen sah.

Der Lastwagen, aus dem das Öl ausgelaufen ist, hatte bei der Firma Aarepapier Altpapier abgeladen.

Der Lastwagen, aus dem das Öl ausgelaufen ist, hatte bei der Firma Aarepapier Altpapier abgeladen.

Bruno Kissling

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Aarau errichteten in Auenstein eine Ölsperre. «Gegen 8.30 Uhr bekamen wir das Aufgebot zum Ausrücken», so Feuerwehr-Einsatzleiter Michael Gautschi. Rund 50 Personen standen laut Gautschi im Einsatz und errichteten bis 11.30 Uhr eine Öl-Sperre vor dem Kraftwerk Rupperswil-Auenstein.

«Wir konnten fast kein Öl einfangen, die Menge war offenbar gering», sagt Einsatzleiter Michael Gautschi. Die Öl-Sperre sei in erster Linie vorsorglich aufgebaut worden.

Nebst der Polizei standen die Feuerwehren Schönenwerd und Aarau, zwei Experten vom Amt für Umwelt sowie eine Kanal- und Strassenreinigungsfirma im Einsatz. (ldu/pi)