Dazu kommt eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je 30 Franken sowie eine Busse von 1000 Franken oder ersatzweise 10 Tage Haft.

Das Gericht beschloss ferner die Weiterführung des stationären Massnahmenvollzugs in der Suchtbehandlung Frankental Zürich. Die Strafe wird zugunsten dieser Therapie aufgeschoben.

Schuldig gesprochen wurde der damals als mittelschwer drogenabhängig eingestufte Mann wegen falscher Anschuldigung, Diebstahl, Hehlerei, Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrs- und das Waffengesetz, Übertretungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte sowie Lärmbelästigung der Nachbarschaft.

Bei der Strafbemessung spielten die unzähligen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz eine nicht unwesentliche Rolle. So war der Angeklagte mehrfach mit Autos ohne Fahrausweis und ohne Haftpflichtversicherung unterwegs.

Der Mann habe sich damals ohne Skrupel über sämtliche Gesetze und Vorschriften hinweggesetzt und durch das Führen von Fahrzeugen unter Drogeneinfluss andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, befand das Gericht. (eva)