Erneuerte Dorfzeitung
Oensinger Dorfzeitung «önziger» mit neuem Auftritt

Die erste Ausgabe der erneuerten Dorfzeitung ist da. Ihr Name «önziger» ist trotz anderslautender Ankündigung geblieben (der Artikel «dr» wurde weggelassen). Deutlich geändert haben sich Gestaltung und Gliederung sowie der Inhalt.

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Erste Ausgabe des Önziger.

Erste Ausgabe des Önziger.

AZ

Dieser ist nicht mehr wie bisher einem einzelnen Thema gewidmet, sondern verschiedenen Themen, wobei diese wiederum unter einer Rubrik zusammengefasst sind. Da haben Sachliches und Informatives aus Gemeinderat und Verwaltung ebenso Platz wie Reportagen und persönliche Erfahrungen. So ist in dieser ersten Ausgabe zu lesen, wie das Paar Lisa Helmig und René Meyer es erlebte, als es nach Oensingen zügelte. Der Schulsozialarbeiter Christian Zbinden gewährt einen Blick in seinen Alltag.

Man erfährt dabei nicht nur, was er tut, sondern auch, mit welchen Anliegen Jugendliche und Erwachsene an ihn herantreten. Im Weiteren gibts Rubriken für einen Blick in die Vergangenheit, auf derzeit aktuelle Arbeiten im Dorf und künftige Aktivitäten. Abgerundet wird der Inhalt mit einem Fotorätsel.

Zwei Wünsche auf einmal erfüllt

Vier Ausgaben vom «önziger» werden jährlich an alle Haushaltungen verteilt. Damit werden zwei Wünsche auf einmal erfüllt. Einerseits ist die beliebte Dorfzeitung – von 1976 bis 2012 von einem privaten Team herausgegeben (wir berichteten mehrfach) – nicht von der Bildfläche verschwunden. Zum andern packte die Gemeinde die Gelegenheit, via einem bereits eingeführten Dorforgan dem immer wieder beklagten Defizit an Informationen aus Gemeinderat und Verwaltung zu begegnen.

Der Verein önziger und die Einwohnergemeinde treten gemeinsam als Herausgeber auf und teilen sich die Redaktion. Für den Aufwand der Jahrgänge 2013 und 2014 bewilligte der Gemeinderat je 40 000 Franken. 2015 soll definitiv entschieden werden, wie es weitergeht. (wak)

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