Oensingen

Oensingen will es mit einem Ortsbus versuchen

So sieht der Ortsbus aus.

So sieht der Ortsbus aus.

Die 76 anwesenden Stimmberechtigten sprachen sich an der Gemeindeversammlung für den Versuch mit einem Ortsbus aus.

Sehr rege und ausführlich diskutiert wurde an der Gemeindeversammlung über die Einführung eines Ortsbusses für Oensingen. Wobei die Idee des Ortsbusses grundsätzlich nicht bestritten war.

Die Fragen und Befürchtungen bezogen sich auf Details wie Linienführung und den Möglichkeiten für eine Anpassung, Kapazität des Kleinbusses, oder wie viel nun die Gemeinde an ein Jahresabo für Schülerinnen und Schüler bezahlt, und wenn ja, für wie viele Zonen dann das Abo gilt.

Letztlich wurde dann der Verpflichtungskredit von 855 000 Franken für eine dreijährige Versuchsphase doch angenommen. Das Abstimmungsergebnis: 45 Ja, 9 Nein, 23 Enthaltungen.

Ein gutes Resultat

Die Gemeinderechnung 2012 stand als weiteres gewichtiges Traktanden zur Verabschiedung an. Diese schliesst zwar mit einem Aufwandüberschuss von 3,4 Mio. Franken ab, wurde aber dennoch als gutes Resultat bezeichnet, da zusätzliche Abschreibungen von 6,25 Mio. Franken vorgenommen wurden.

Ohne Diskussion angenommen - mit zwei Gegenstimmen - wurde die Abgabe von Betreuungsgutscheinen für externe Kinderbetreuung. Mit diesem System unterstützt die Gemeinde künftig direkt die Eltern und nicht mehr die Kindertagesstätte. Die Gemeinde hatte bisher jährlich deren Defizit ausgeglichen. (wak)

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