Im diesjährigen Energiebericht der Gemeinde Oensingen ist eine leichte Zunahme der Energiebilanz zu sehen, was laut Medienmitteilung mit den härteren Witterungsbedinungen gegenüber 2015 zu tun hat. Dabei ist die Energiebilanz von 109. GWh auf 110.3 GWh angestiegen

«Der Anteil der erneuerbaren Energie stieg hauptsächlich dank dem weiteren Ausbau der Fernwärme auf einen Anteil von 15.3%. Die Zahl der Einwohner stieg im gleichen Zeitraum um 29 auf 6‘418; die Zahl der Wohneinheiten fiel um 11 auf 2‘834,» so die Medienmitteilung.

Ausserdem seien bis Ende 2016 rund 800 Wohneinheiten mit einem niedrigen Energie-Standard errichtet bzw. saniert worden, was etwa 28% der Bausubstanz entspricht.

Die Anzahl an Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und gasbefeuerten Anlagen nahmen allesamt zu, insbesondere die Photovoltaikanlagen, während die Zahl der ölbefeuerten Anlagen abnahm. Auch gibt es eine Erdwärmeanlage mehr, alle Erdwärmeanlagen versorgen insgesamt 60 Wohneinheiten.

«Besonders günstig auf die Statistik ausgewirkt hat sich die Entwicklung der Fernwärme. Ab der Heizzentrale Brüggmatt werden die beiden Netze „Zentrum“ und „Bahnhof“ mit insgesamt 36 Anschlüssen ganzjährig beliefert,» heisst es in der Medienmitteilung.

Hauptenergieträger in Oensingen sind Energieholz und Biogas/Klärgas, wie in der folgenden Statistik ersichtlich wird

Energie-Einsparung 2006-2016

Im langjährigen Vergleich zwischen 2006 und 2016 sank die Bilanz von 124.2 GWh auf 111.8 GWh, was einer Abnahme von 10.0% entspricht.

«Dieses Ergebnis zeigt die Energieeinsparung dank der höheren Wärmedämmung der Gebäude und der Effizienzsteigerung der Heizanlagen,» so die Medienmitteilung.

Auch namen die CO2-Emissionen im Gemeindegebiet ab. Ohne den Verkehr einzuberechnen, verringerten sich diese von 16'415 Tonnen auf 11'973 Tonnen, was einer Abnahme von 27.1% entspricht. Dies sei eine Folge des geringeren Öleinsatzes. (naj)