Oensingen
Der «Roggen» soll zu einem Ganzjahresbetrieb werden – Bürgergemeindeversammlung stimmt Vorschlag zu

An der ausserordentlichen Bürgergemeindeversammlung Oensingen wurde beschlossen, wie es mit dem Landwirtschaftsbetrieb auf dem Roggen weitergehen soll. Zudem gab der Bürgergemeindepräsident bekannt, wer das neue Pächterpaar ist.

Bruno W. Heiniger
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Derzeit werden der Landwirtschaftsbetrieb und der Berggasthof auf dem Roggen saniert. Nun soll daraus ein Ganzjahresbetrieb werden.

Derzeit werden der Landwirtschaftsbetrieb und der Berggasthof auf dem Roggen saniert. Nun soll daraus ein Ganzjahresbetrieb werden.

zvg

Nun ist klar, wie es mit dem Landwirtschaftsbetrieb und dem dazugehörenden Gasthof auf dem Roggen oberhalb von Oensingen weitergehen soll: Auf Vorschlag des Bürgerrates hat die Bürgergemeinde-Versammlung entschieden, den Ausbau der Landwirtschaft Roggen zum Ganzjahresbetrieb weiterzuverfolgen, und hat dem Vorhaben und dem Kredit in der Höhe von 300'000 Franken zugestimmt.

Dass dieses spezielle Traktandum kein Selbstläufer war, zeigte sich darin, dass 43 interessierte Bürgerinnen und Bürger sich zur ausserordentlichen Versammlung einfanden.

Beim traktandierten Geschäft ging es darum, um den seit einigen Jahren laufenden Sömmerungsbetrieb aufzulösen und wieder einem Ganzjahresbetrieb zuzuführen. Da diese neu vorgesehene Ausweitung des landwirtschaftlichen Betriebes in den ursprünglichen Plänen zur aktuellen Sanierung des «Roggens» nicht vorgesehen war, fehlen nun beim sich im Bau befindenden Ökonomieteil gewisse Einrichtungen.

Aufgrund der Grobzusammenstellung und gemäss vorliegenden Plänen müssten unter anderem der Bodenbelag und die Fenster angepasst werden. Dazu braucht es für den vorgesehenen landwirtschaftlichen Ausbau neu Abtrenngitter und Futtertröge, Brunnentröge, Vergrösserung der Mistplatte, Wasser, Abwasser.

Bürgerrat hat neues Pächterpaar gewählt

Nach der Vorstellung des vorgesehenen Erweiterungsprojektes durch den Bürgerpräsidenten Remo Liechti wurde nach Eintreten auf dieses Geschäft die Diskussionsrunde eröffnet. An kritischen Fragen fehlte es in der Folge nicht. Dass es bei diesem Geschäft das eine oder andere Fragezeichen gab, zeigte sich in der rund einstündigen dauernden Diskussion. Fachpersonen aus Landwirtschaft und Bauleitung konnten mit Antworten dann gewisse Zweifel aus dem Wege räumen: Mit einer Gegenstimme stimmten die Anwesenden dem Geschäft schliesslich zu.

Bürgerpräsident Liechti konnte die Anwesenden weiter darüber orientieren, dass die Suche nach einem neuen Pächterpaar abgeschlossen ist: Nach diversen Gesprächen hat der Bürgerrat Familie Blaser aus Seon als neues Pächterpaar für den Berggasthof gewählt.

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