Rechnung 2019

Oberbuchsiten erfreut sich gesunder Finanzlage

Der Gemeinde Oberbuchsiten geht es finanziell gut. (Archiv)

Der Gemeinde Oberbuchsiten geht es finanziell gut. (Archiv)

Mit einem Gewinn über 700'000 Franken schliesst die Gemeinde deutlicher im Plus als erwartet.

Auch Oberbuchsiten reiht sich in den Reigen der Gemeinden ein, die ihre Rechnungs-Gemeindeversammlung aufgrund der aktuellen Corona-Situation verschieben. Somit wird die Bevölkerung erst am 21. September über das erneut gute Ergebnis befinden. Die Gäuer Gemeinde schloss das Jahr 2019 mit einem satten Gewinn von knapp 880'000 Franken ab und übertraf somit den budgetierten Ertragsüberschuss von 151'000 Franken deutlich.

Mit dem grossen Plus weist Oberbuchsiten nun ein Eigenkapital von 6,38 Millionen Franken aus. Wie in anderen Gäuer Gemeinden führten auch in Oberbuchsiten höhere Steuererträge und zugleich grössere Budgetunterschreitungen zum guten Abschluss. Im Bereich der juristischen Personen hatte Oberbuchsiten aufgrund der Abstimmung zur Steuerreform vorsichtig budgetiert, weshalb nun in der Rechnung die Erträge 340'000 Franken über dem Budget lagen. Im Plus schlossen auch die drei Spezialfinanzierungen der Wasserversorgung, der Abwasserbeseitigung und der Abfallbeseitigung. Tiefere Betriebsbeiträge und etwa auch gesunkene Verbrennungskosten der Kebag führten zu den Überschüssen.

Kredite bei mehreren Projekten unterschritten

Von mehreren Projekten liegen nun die Kreditabrechnungen vor. Ein grösseres Bauvorhaben war in den letzten drei Jahren die Sanierung der Alpstrasse, für welche die Gemeindeversammlung 2017 einen Kredit über 420'000 Franken gesprochen hatte. Dieser konnte um über 100'000 Franken unterschritten werden, weil die Arbeitsvergaben kostengünstiger erfolgten. Auch die Sanierung des Gässli, die auf rund eine halbe Million Franken projektiert war, konnte günstiger vollendet werden. Abgeschlossen sind zudem die Erweiterung der Wasserleitung Rankacker, die Umlegung der Kanalisation IMP und die Sanierung diverser Forstwege. Wesentlich günstiger als geplant war zudem die Erschliessung Halmacker. Vom 2015 gesprochenen Bruttokredits über 3,7 Millionen Franken blieben 1,36 Millionen Franken übrig. Somit fielen die Grundeigentümer-Beiträge wesentlich tiefer aus.

Auch die Elektrizitätsversorgung Oberbuchsiten blickt wiederum auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Bei einem Ertrag aus dem Energiegeschäft von rund 1,75 Millionen Franken und Beschaffungskosten (Energieeinkauf, Netz und Abgaben) von 1,2 Millionen Franken schliesst die Rechnung mit einem Bruttogewinn über eine halbe Million Franken. Nach Abschreibungen und den übrigen Aufwendungen weist die Eletrizitätsversorgung einen Gewinn von gut 57'000 Franken den Reserven zu. Die Investitionen beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund 536'000 Franken. (yas)

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