Laupersdorf
Nutzung der Mehrzweckhalle wird für Auswärtige teurer

Für Unterhaltungs- und Vereinsanlässe bezahlen Ortsvereine wie bisher eine Grundgebühr von 100 Franken pro Anlass. Auswärtige Vereine müssen hingegen neu 800 Franken statt wie bisher 500 Franken bezahlen.

Rudolf Schnyder
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Die Nutzungsgebühren der Mehrzweckhalle Kreuzacker wurden für auswärtige Vereine nach oben angepasst.

Die Nutzungsgebühren der Mehrzweckhalle Kreuzacker wurden für auswärtige Vereine nach oben angepasst.

BRUNO KISSLING

Gemeindepräsident Edgar Kupper konnte zur Rechnungsgemeindeversammlung 20 Stimmberechtigte begrüssen. Diese mussten neben der Rechnung 2015 auch über die Anpassungen der Benützungs-Gebühren für die Mehrzweckhalle Kreuzacker befinden.

Für Unterhaltungs- und Vereinsanlässe bezahlen Ortsvereine wie bisher eine Grundgebühr von 100 Franken pro Anlass. Auswärtige Vereine müssen hingegen neu 800 Franken statt wie bisher 500 Franken bezahlen.

Zusätzlich kostet die Benützung der Küche pro Anlass für Wirte und Private 150 Franken und für Ortsvereine 100 Franken (wie bisher). Für auswärtige Vereine beträgt die Gebühr neu 200 Franken.

Für die Übernachtung in der Militärunterkunft werden pro Person und Nacht 5 Franken verlangt. Die Gemeindeversammlung genehmigte die Revision des Gebühren-Reglements ohne Wortbegehren einstimmig. Es tritt rückwirkend per 1. Januar 2016 in Kraft.

Gemeinde bewilligt neu Anlässe

Seit Anfang Jahr ist für Anlassbewilligungen neu die Einwohnergemeinde zuständig. Die Gesuche sind spätestens drei Monate vor dem Anlass mit dem offiziellen Gesuchs-Formular bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Die Gebühr für die Bewilligung eines Anlasses beträgt 100 Franken pro Tag.

Für die Bewilligung zum Wirten ausserhalb von Gastwirtschaftsbetrieben von 0.30 Uhr bis 4 Uhr werden pauschal 80 Franken verrechnet und für Freinacht-Bewilligungen von 0.30 Uhr bis maximal 4 Uhr ebenfalls pauschal 80 Franken. Grossveranstaltungen wie Kilbi, Sportanlässe, Musikveranstaltungen oder Ähnliches werden nach Aufwand verrechnet. Das Kostenspektrum reicht von 100 Franken pro Stunde bis maximal 3000 Franken. Generell werden Drittkosten weiterverrechnet.

Einstimmig genehmigt wurden auch die revidierten Statuten des Zweckverbandes ARA Falkenstein Oensingen.

Defizit kleiner als erwartet

Die von Gemeindeverwalter Stefan Schaad präsentierte Gemeinderechnung 2015 weist bei einem Aufwand von 8,217 Mio. Franken und einem Ertrag von 8,211 Mio. Franken ein Defizit von 5405 Franken aus. Der Voranschlag 2015 sah ein Defizit von 33 720 Franken vor. Die positive Abweichung zum Voranschlag beträgt somit 28 314 Franken.

Die Gemeindeversammlung bewilligte insgesamt sieben Kreditüberschreitungen in der laufenden Rechnung und zwei Kreditüberschreitungen in der Investitionsrechnung mit einer Gesamtsumme von 371 351 Franken als Nachtragskredite.

Die Spezialfinanzierung Wasserversorgung schliesst nach Vornahme der gesetzlichen Mindestabschreibungen von 40 154 Franken mit einem Aufwandüberschuss von 25 045 Franken ab. Neu wird ein Bilanzfehlbetrag von 1533 Franken ausgewiesen.

Bei der Abwasserbeseitigung resultiert ein Ertragsüberschuss von 31 664 Franken. Hier beträgt das Eigenkapital nun 303 350 Franken. Die Spezialfinanzierung Abfallbeseitigung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 3527 Franken ab und der Bilanzfehlbetrag beträgt hier noch 10 226 Franken.

Die Gemeindeversammlung genehmigte die Gemeinderechnung 2015 einstimmig. Unbestritten war auch der Kredit von 211 000 Franken für den Ausbau der Heglerenstrasse Ost mit Strassenbau, Kanalisation und Wasserleitung.