Laupersdorf

Nur wenige zeigen Interesse an der Kirchgemeinde

Die Pfarrkirche St. Martin Laupersdorf.

Die Pfarrkirche St. Martin Laupersdorf.

1039 Personen zählt die römisch-katholische Kirchgemeinde Laupersdorf per Ende des Jahrs 2014. Nur gerade zehn Personen nahmen an der ordentlichen Rechnungsgemeindeversammlung der römisch-katholischen Kirchgemeinde Laupersdorf teil.

Die von der Verwalterin Olivia Meister-Schaad präsentierte Jahresrechnung 2014 schliesst bei einem Aufwand von 354 634 Franken und einem Ertrag von 436 779 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 82 145 Franken.

Bei den Kultuskosten (Pfarrei, Kirchendienst) beträgt der Nettoaufwand 259 205 Franken, bei der Verwaltung der Kirchgemeinde 35 415 Franken und bei den Liegenschaften (Kirche St. Martin, Pfarrhaus, Pfarreisaal mit Küche im Gemeindezentrum) 28 278 Franken.

Kleiner Schuldenbetrag

Seit dem 1. August 2012 ist die Kirchgemeinde Laupersdorf Mitglied des Zweckverbandes Pastoralraum Dünnernthal. Für das Jahr 2014 bezahlte die Kirchgemeinde Laupersdorf einen Beitrag von 161 518 Franken an den Zweckverband Pastoralraum und einen Beitrag von 16 487 Franken an die Synode des Kantons Solothurn. Der Steuerertrag 2014 betrug 307 286 Franken, hinzu kommen Nacheröffnungen und der Finanzausgleich von 82 300 Franken (2013: 59 700 Franken). Der gesamte Ertrag an Steuern und Finanzausgleich beträgt somit 414 840 Franken (Vorjahr: 402 922 Franken).

Steuerabschreibungen mussten in der Höhe von 5241 Franken (Vorjahr: 3176 Franken) vorgenommen werden. Im Jahrzeitenfonds sind 149 586 Franken vorhanden und die mittel- und langfristigen Schulden betragen nur 29 298 Franken (dies entspricht dem IHG-Darlehen für das Gemeindezentrum). Die Kirchgemeinde verfügt über ein Eigenkapital von 667 031 Franken.

Planung kostet mehr

Die Investitionsrechnung 2014 verzeichnete Ausgaben von 57 075 Franken und zwar für den Planungskredit Innensanierung Kirche St. Martin. Bewilligt war hierfür im Voranschlag 2014 ein Kredit von 45 000 Franken. Die Gemeindeversammlung genehmigte auf Antrag des Kirchgemeinderates einen Nachtragskredit von 12 075 Franken für den Planungskredit Innensanierung.

Die Gemeindeversammlung genehmigte die Rechnung 2014 einstimmig. Der Ertragsüberschuss von 82 145 Franken wird als Rücklage für die Innensanierung der Pfarrkirche St. Martin verwendet. An Rücklagen ist nun insgesamt eine Summe von 295 389 Franken vorhanden. Voraussichtlicher Baubeginn der Innensanierung ist im Oktober 2015.

Die Rechnung 2014 der Stiftung Josef Schaad schliesst mit Ausgaben von 5055 Franken und das Vermögen auf Ende 2014 beträgt 17 919 Franken. Mit den Geldern der Stiftung Josef Schaad wird der Blumenschmuck in der Pfarrkirche St. Martin finanziert.

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