Naturpark-Märet
Nur Essbares für die Pflege: Honig und Kakaobutter sind gut für die Haut

Martin Allemann und Jacqueline Müller aus Laupersdorf setzen bei der Herstellung ihrer Pflegelinien auf diese Naturprodukte. Beide verkaufen ihre Produkte am Naturpark-Märet.

Rebekka Balzarini
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Jacqueline Müller vom Aroma-Atelier Laupersdorf
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Jacqueline Müller vom Aroma-Atelier Laupersdorf beim Herstellen eines aromatisierten Badesalzes mit Naturdüften aus natürlichen ätherischen Ölen.
Jacqueline Müller vom Aroma-Atelier Laupersdorf beim Herstellen eines aromatisierten Badesalzes mit Naturdüften aus natürlichen ätherischen Ölen.

Jacqueline Müller vom Aroma-Atelier Laupersdorf

Bruno Kissling

Eine Honigmilch zum Einsschlafen oder ein Tee mit Honig gegen Halsschmerzen. Honig gilt als Hausmittel gegen verschiedene Beschwerden. «Honig kann man zum Beispiel dazu verwenden, kleinere Wunden zu desinfizieren», ist sich Imker Martin Allemann aus Laupersdorf sicher. Diese Qualität will er sich zunutze machen. In Zusammenarbeit mit der Seifenfabrik in Welschenrohr hat er eine Honig-Pflegelinie lanciert.

«Es gibt zwar viele Pflegeprodukte mit Honig. Aber wenn ich da auf die Inhaltsstoffe schaue, dann habe ich das Gefühl, dass bei der Produktion höchstens ein Glas Honig danebengestellt wurde», sagt Allemann und lacht. Deshalb habe er beschlossen, eine eigene Linie zu lancieren. Dafür habe er die Seifenfabrik in Welschenrohr kontaktiert, die ihm auch sofort weiterhelfen konnte. Es habe mehrere Anläufe gebraucht, um die perfekte Mischung zu finden.

Bei Jacqueline Müller in Laupersdorf stehen Düfte im Zentrum. In ihrem Atelier in Laupersdorf nutzt sie ihr Wissen als Aromatherapeutin auch, um Pflegeprodukte herzustellen. Sie macht etwa ihre Gesichtstonics selber, zum Beispiel aus Rosen- oder Orangenblütenwasser.

Ausserdem stellt sie Körper- und Gesichtscremen her. Verschiedene ätherische Öle können laut Müller immer andere Wirkungen hervorrufen. Eine Bodylotion mit Lavendel und Kiefernadeln könne beispielsweise helfen, sich nach dem Sport schneller zu erholen. Bei der Gesichtspflege hält sie sich aber mit ätherischen Ölen zurück. «Schliesslich sitzt die Nase ja mitten im Gesicht, da muss es nicht immer allzu stark duften».

Ihre Kosmetik produziert sie möglichst unkompliziert. «Ich mag es am liebsten, wenn ich die Zutaten für meine Kosmetik auch in der Küche verwenden kann». Kakaobutter brauche sie beispielsweise für Körpercremen, aber auch für selbst gemachte Pralinen. «Ich bin überzeugt, dass man sich nur Sachen auf die Haut schmieren soll, die man auch essen würde», sagt sie dazu.

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