Laupersdorf
Neuer Pfarrer des Pastroalraums Dünnernthal ist eingesetzt

Simon Moser ist als neuer Pfarrer und Leiter des Pastoralraums Dünnernthal eingesetzt worden. In Laupersdorf fand am Sonntag ein Festgottesdienst statt.

Rudolf Schnyder
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Die Kirchen im Pastoralraum Dünnernthal.

Die Kirchen im Pastoralraum Dünnernthal.

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In einem feierlichen Festgottesdienst, der von Gläubigen aus allen sechs Gemeinden des Pastoralraumes Dünnernthal, also von Laupersdorf bis Gänsbrunnen, besucht wurde, setzte Dekan Toni Bucher (Balsthal) in der Pfarrkirche St.-Martin Laupersdorf Simon Moser als neuer verantwortlicher Pfarrer und Leiter des Pastoralraumes Dünnernthal ein. Ebenso wurde der seit einem Jahr im Thal wirkende Fabian Schäuble als Pastoralassistent in Ausbildung eingesetzt.

Nach dem gemeinsam gesungenen Eröffnungslied «Wir haben Gottes Spuren festgestellt» verlas Dekan Toni Bucher, Dekanat Buchsgau, im Auftrag des Bischofs die Missio canonica für Pfarrer Simon Moser und Pastoralassistent Fabian Schäuble. «Dies ist die Grundlage zur Aufnahme des Amtes. Simon Moser will im Thal eine neue Herausforderung annehmen, im Pastoralkonzept des Pastoralraumes Dünnernthal hat er spannende und interessante Punkte entdeckt und diese möchte er künftig fördern und mitgestalten», erwähnte Dekan Toni Bucher.

Die vereinigten Kirchenchöre aus dem Pastoralraum Dünnernthal sangen unter der Leitung von Akira Tachikawa stimmgewaltig und wunderschön anzuhören die «Zweite Cäcilienmesse» von Josef Gruber, begleitet von Patrik Fluri (Matzendorf) auf der Orgel. Den Festgottesdienst zelebrierte Simon Moser zusammen mit Dekan Toni Bucher, Pfarrer Marc Ntetem und Pastoralassistent Fabian Schäuble. Aus allen Pfarreien des Pastoralraumes wirkten Ministranten mit.

«Der Mensch war wichtiger»

Ganz im Sinne des Johannes-Evangeliums äusserte Pfarrer Simon Moser in seiner Festpredigt Gedanken zu seinem Motto «Miteinander unterwegs sein». Er dankte vorerst für das Vertrauen, das ihm gegenüber im Dünnernthal ausgesprochen wurde. «Jesus hat gerne ein Fest mitgefeiert und ging hin zu den Menschen. Für die einen wirkte er dabei zu streng und für andere eher wie ein Lebemann», erklärte Simon Moser.

Jesus redete mit fremden Menschen, auch mit Ungläubigen, brach jedoch auch Traditionen. Er habe ein neues Gebot erlassen: «Wie ich euch geliebt habe, so sollt ihr einander lieben». In der Folge äusserte Simon Moser einige Gedanken zu diesem Gebot, um was es gehen könnte. «Der Mensch war ihm wichtiger als die Traditionen. Menschlichkeit stand bei ihm über dem religiösen Gesetz», erläuterte Simon Moser. Deshalb sei es für die Menschen wichtig, genau hinzuhören, und sich zu überlegen, was es in meinem Leben heissen könnte, keine Vorurteile zu haben.

Seelsorge-Telefon

Pfarrer Simon Moser hat für den Pastoralraum Dünnernthal ein Seelsorge-Notfall-Telefon eingeführt, damit die Menschen auch an Wochenenden für sehr dringende Fälle einen seelsorgerischen Ansprechpartner haben. Die Nummer lautet: 062 394 20 16.

Dekan Toni Bucher hiess Simon Moser auch im Dekanat Buchsgau willkommen und wünschte ihm zusammen mit den pastoralen Mitarbeitern im Pastoralraum Dünnernthal, Pastoralassistent Fabian Schäuble, Pfarrer Marc Ntetem, Pater Ivan Bebek, dem Pastoralraumteam, dem Vorstand des Zweckverbandes Pastoralraum sowie allen Kirchgemeinde- und Pfarreiräten eine gute Zusammenarbeit und viel Erfolg.

Auf dem Kirchenparkplatz vor der Kirche St. Martin wurde im Anschluss an den Gottesdienst in einem eigens für diesen Anlass errichteten Festzelt ein apèro riche serviert und die Brass Band Frohsinn Laupersdorf (Leitung Heinz Sinniger) wartete mit einem schmissigen Platzkonzert auf.