Matzendorf
Neuer Container für Papier und Karton

Auf dem Areal «Grünabfuhr» wird für die Bevölkerung schon bald ein Container zur Entsorgung von Papier und Karton zur Verfügung stehen. Trotz der neuen Entsorgungsmöglichkeit wird dreimal jährlich eine Papier- und Kartonsammlung im Dorf stattfinden.

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Der Wunsch nach einem Container für Papier und Karton gelangte an den Gemeinderat. (Symbolbild)

Der Wunsch nach einem Container für Papier und Karton gelangte an den Gemeinderat. (Symbolbild)

ZVG

Vertreter des Turnvereins gelangten mit dem Wunsch an den Gemeinderat Matzendorf, einen Container für Papier und Karton aufzustellen. Der Rat stimmte diesem Begehren zu. Deshalb wird für die Bevölkerung schon bald auf dem Areal «Grünabfuhr» ein Container zur Entsorgung von Papier und Karton zur Verfügung stehen.

Die Organisation inklusive Entleerung des Containers erfolgt durch den Turnverein. Die Gemeinde stellt lediglich den Platz zur Verfügung. Trotz der neuen Entsorgungsmöglichkeit wird dreimal jährlich eine Papier- und Kartonsammlung im Dorf stattfinden. Details hierfür sind dem Abfallkalender 2017 zu entnehmen.

Die kommunale Aufsichtsbehörde muss die geplante Evaluation der Primarschule für das Jahr 2017 genehmigen. Die interne Schulevaluation findet im Rahmen der Leistungsvereinbarung 2015–2018 mit dem Volksschulamt statt.

Als Evaluationsgegenstand wurde im Bereich Musik ein gemeinsam geleiteter und altersdurchmischter Chor festgelegt. Als Leitziel wurde die Weiterentwicklung der Schulkultur mit dem erwähnten Schülerchor gewählt. Auf die Frage des Gemeinderates, ob die Erweiterung in anderen Fächern nicht notwendiger wäre, nahm Gemeinderätin Doris Hügli, Ressort Bildung, Stellung.

Das Fach Musik sei gewählt worden, weil es Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse betreffe. Die Proben würden alle 14 Tage auf Kosten der Turnstunde stattfinden. Ein grösserer Aufwand sei nicht zu erwarten. Zudem werde mit diesem Projekt der Lehrplan 21 abgedeckt.

Michael Meister, Gemeinderat Ressort Werke und Tiefbau, sprach sich für eine Anpassung des Wartungsvertrags mit der Firma Hawle für das Druckreduzierventil in der Druckzone Wengi aus. Der aktuelle Wartungsvertrag sieht eine Kontrolle in Abständen von fünf Jahren vor.

Bei einer kürzlich erfolgten Kontrolle wurde festgestellt, dass das Ventil äusserst stark verkalkt und das Schutznetz durch grosse Kieselsteine beschädigt worden ist. Bei einem Ausfall des Ventils würde Wasser mit einem Druck von 15 bar in die Leitungen fliessen und diese bersten lassen.

Um dieses Risiko zu minimieren, beschloss der Rat, die Wartung jährlich durchzuführen. Laut aktuellem Vertrag kostete die jeweils im 5-Jahres-Rhythmus durchgeführte Wartung 1170 Franken. Die jährliche Wartung wird teurer und nun neu monatlich 590 Franken betragen. (slm)