Vor zwei Jahren musste er sich noch mit Bronze begnügen. «Ich stolz auf diese Auszeichnung, auch weil es in der Schweiz nur noch ein paar wenige Metzgereibetriebe gibt, die Schwartenmagen herstellen.»

Siebte Goldmedaille

Weniger Konkurrenz bedeute aber nicht, dass es deswegen einfacher werde, eine Medaille zu bekommen, betont Wyss. «Die Anforderungen sind hoch, und wenn man in der Vorrunde nicht das Maximum erreicht, ist es besser das Produkt aus dem Wettbewerb zurückziehen», erklärt Wyss.

Der 60-Jährige weiss, wovon er spricht. In den letzten 20 Jahren wurden Erzeugnisse seiner Metzgerei insgesamt 16-mal ausgezeichnet, inzwischen siebenmal mit einer Goldmedaille.

Beim SFF werden die hohen Qualitätsanforderungen bestätigt. «Nur wirklich überzeugende Produkte erhalten eine Medaille», sagt Kommunikationsleiter Elias Welti. Mitgemacht haben dieses Jahr 120 Metzgereibetriebe, die total 500 Produkte einreichten.

Bewertet wurde nach Aussehen, Schnittbild, Geruch, Geschmack und Verarbeitung. «Pro Produkt gibt es maximal eine Medaille», so Welti. Die Teilnahme ist übrigens kostenpflichtig. Metzgereibetriebe zahlen 230 Franken, Jungunternehmer 180 Franken.

Zurück zum Schwartenmagen: Davon stellt Heinz Wyss wöchentlich 10 bis 12 Kilogramm her. Beliebt ist diese aus Schweine-Züngli und -Schnörrli und mittels Sulz zu einer festen Wurst geformte Spezialität vor allem bei der älteren Kundschaft. «Ab 40 Jahren aufwärts verkauft sich unser Schwartenmagen besonders gut», berichtet Wyss. (eva)

Medaillenspiegel: www.metzgerei.ch/de/marketingtools/qualitaetswettbewerb.php