Balsthal

Neue Parkierungsanlage soll Platzproblem beim Hallenbad lösen

Südlich dieser Velounterstände beim Schulhaus Falkenstein in Balsthal sind weitere 28 Parkplätze geplant, die das Parkplatzproblem beim Hallenbad lösen sollen.

Südlich dieser Velounterstände beim Schulhaus Falkenstein in Balsthal sind weitere 28 Parkplätze geplant, die das Parkplatzproblem beim Hallenbad lösen sollen.

Der Gemeinderat Balsthal stimmte der Aufnahme eines Kredites für 28 zusätzliche Parkplätze südlich der Velounterstände unterhalb des Falkensteinschulhauses zu. Die dazu nötigen 150'000 Franken werden ins Budget 2019 aufgenommen.

Die Infrastrukturkommission befasst sich schon seit längerer Zeit mit dem Parkplatzproblem im Bereich des Schulhauses und des Hallenbads Falkenstein in Balsthal. Anstoss dazu hatte die Spezialkommission Hallenbad gegeben. Das bestehende Parkplatzangebot für den Schulbetrieb mit den Elternabenden, den Öffnungszeiten der Bibliothek und des Hallenbads sowie für Autos mit gültiger Parkkarte reicht bei weitem nicht mehr aus. Eine Erhebung ergab zudem, dass die Lehrpersonen allein 28 Parkplätze beanspruchen.

Unter Berücksichtigung des Standortes eines möglichen Kindergartens auf der Wiese vor dem Hallenbad beantragte die Infrastrukturkommission, gestützt auf eine Projektstudie, dem Gemeinderat den Bau einer Parkierungsanlage mit 28 Parkplätzen südlich der bestehenden Velounterstände unterhalb des Falkensteinschulhauses. Der Gemeinderat stimmte grundsätzlich dem Bau von 28 Parkplätzen am vorgeschlagenen Standort mehrheitlich zu und will den dazu nötigen Kredit von 150'000 Franken ins Budget 2019 aufnehmen. Offengelassen wurde noch die Art der Bewirtschaftung.

Kindergarten wird verlegt

Der Raum im Untergeschoss des Kindergartens Rainweg, in dem eine Kindergartenklasse unterrichtet wird, weist an einer Wand Pilzbefall und Salpeterausbuchtungen auf. Aus einem Gutachten geht hervor, dass in nützlicher Frist eine Sanierung der Wand zu veranlassen sei. Mit einem Brief, unterschrieben vom Gemeindepräsidenten Pierino Menna und Gemeindeverwalter Bruno Straub, wurden die Eltern der betroffenen Kinder informiert.

Darin steht unter anderem, dass laut einem Untersuchungsbericht respektive einer Keimanalyse aus mikrobiologischer Sicht längerfristig eine Sanierung der untersuchten Bereiche empfohlen wird. Um die notwendigen Massnahmen einzuleiten, beschloss der Gemeinderat einstimmig, die Kindergartenklasse, welche im Untergeschoss unterrichtet wird, ab Januar 2018 für drei Monate ins Inselischulhaus zu verlegen.

Diese Dislokation hat zur Folge, dass der Unterricht der Musikgrundschule für diese Zeit vom Schulhaus Inseli in den Singsaal des Rainfeldschulhauses verlegt werden muss. Ebenfalls tangiert sind Religionsstunden. Es muss auch in diesem Bereich nach einer Zwischenlösung gesucht werden. Ob die Sofortmassnahmen genügen, werden die genaueren Untersuchungen zeigen.

Eigenkapital schrumpft weiter

Der von Finanzverwalter Rudolf Dettling erarbeitete Finanzplan 2018 bis 2022 wurde einstimmig genehmigt. Dabei flossen auch die strategischen Überlegungen des neugewählten Gemeinderates ein. In dem vom Gemeinderat im Dezember 2016 beschlossenen Finanzplan wurde zwar festgelegt, dass ab 2018 mit einem Steuerfuss von 130 Prozent für natürliche Personen zu planen sei.

Bei den diesjährigen Budgetberatungen wurde aber auf eine Erhöhung des derzeitigen Steuerfusses von 125 Prozent und 120 Prozent für juristische Personen verzichtet. Dettling schreibt in seinen Erläuterungen zum Finanzplan unter anderem, dass mit den heute schon bekannten Tendenzen sich trotz niedriger Zinssätze und einer moderat zunehmenden Einwohnerzahl auch in Zukunft kein ausgeglichenes Ergebnis erzielen lassen werde. Durch die Kumulation von zunehmender Verschuldung und entsprechender Zinslast werde das Eigenkapital der Gemeinde weiter abnehmen.

Der Gemeinderat stimmte dem revidierten Benützungsreglement für den Kultursaal und der Sporthalle Haulismatt einstimmig zu.

Zu Beginn der letzten Sitzung des Gemeinderates im Jahr 2017 fand noch ein feierlicher Akt statt. Heinz von Arb wurde als Gemeinderat vereidigt. Er tritt die Nachfolge von Fabian Müller an und übernimmt dessen Ressort Öffentliche Sicherheit, Umwelt und Energie.

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