Mümliswil-Ramiswil
Neue Finanzverwalterin wird einstimmig vom Gemeinderat gewählt

Nach der Kündigung des bisherigen Finanzverwalters Stephan Fluri wird Sarah Lisser das Amt übernehmen. Die Verwaltung war sich über die Wahl der 29-Jährigen schnell einig.

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Die neue Finanzverwalterin von Mümliswill-Ramiswil Sarah Lisser.

Die neue Finanzverwalterin von Mümliswill-Ramiswil Sarah Lisser.

zvg

Innert kurzer Zeit waren 23 Bewerbungen für den Posten des Finanzverwalters der Einwohnergemeinde Mümliswil-Ramiswil eingegangen. Dies, nachdem der Gemeinderat nach den Sommerferien mit grossem Bedauern von der Kündigung des bisherigen Finanzverwalters Stephan Fluri Kenntnis genommen hatte.

Drei Personen wurden schliesslich von einem Team, bestehend aus dem Gemeindepräsidenten, der Vizepräsidentin und dem Finanzverwalter, zu einem Gespräch eingeladen.

Ziemlich schnell war klar, dass man dem Gemeinderat nur eine Person zur Wahl vorschlagen will, nämlich Sarah Lisser, geboren in Ramiswil und heute wohnhaft in Mümliswil. Sie wurde denn auch in einer ausserordentlichen Ratssitzung einstimmig gewählt. Lisser arbeitete nach ihrer Lehre zur Kauffrau ein paar Jahre weiter in ihrem Lehrbetrieb, Bereich Finanzwesen.

Aktuell arbeitet sie bei einer Immobilienfirma, wo sie für das Finanz- und Rechnungswesen verantwortlich ist. Bei ihrer Weiterbildung zur Fachfrau Finanz- und Rechnungswesen konnte sich die 29-Jährige Kenntnisse in Lohnbuchhaltung, Personalwesen und Sozialversicherungen aneignen.

In der Zeit zwischen dem Austritt von Stephan Fluri Ende Oktober und dem Start von Sarah Lisser wird die Firma BDO, Solothurn, für die Finanzverwaltung der Gemeinde verantwortlich sein.

5800 Franken für Schiessanlage

Im Mai musste der Kugelfang der Schiessanlage «Sandgrube» saniert werden. Gemäss Gesetz ist für den Unterhalt der Anlage die Gemeinde zuständig, die jedes Jahr bereits einen Betrag von 600 Franken an die Vereinigte Schützengesellschaft überweist.

Die Gesamtkosten für die Sanierung beliefen sich auf rund 8200 Franken und nach Abzug der bereits geleisteten Zahlungen bleibt ein Rest von 5800 Franken. Der Gemeinderat stimmte diesem Nachtragskredit einstimmig zu. (jtm)

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