Oberbuchsiten

Neue Crew will Bergwirtschaft Tiefmatt zum Erfolg führen

Das «Tiefmatt»-Team (v.l.): Monika Meier (Gastgeberin), Ueli Wietlisbach(Chefkoch), Manuela Salzmann (Chef de Service) und MarliseStuder (Geschäftsführerin).

Das «Tiefmatt»-Team (v.l.): Monika Meier (Gastgeberin), Ueli Wietlisbach(Chefkoch), Manuela Salzmann (Chef de Service) und MarliseStuder (Geschäftsführerin).

Die Bergwirtschaft Tiefmatt in Oberbuchsiten feiert nach sechsmonatiger Schliessung am 1. März Wiedereröffnung. Die neuen Wirte wollen mit bodenständigen Gerichten überzeugen.

In knapp zwei Monaten wird die seit Ende August 2012 geschlossene Bergwirtschaft Tiefmatt wieder ihren Betrieb aufnehmen. Dies unter der Leitung von Geschäftsführerin Marlise Studer, verantwortliche für die neu gegründete Bergwirtschaft Tiefmatt AG. Sie wuchs als Wirtstochter im Restaurant Hardeck in Neuendorf auf und konnte in Restaurations- und Hotelleriebetrieben Erfahrungen sammeln.

Als Küchenchef konnte Marlise Studer den erfahrenen Koch Ueli Wietlisbach gewinnen. Der 50-Jährige, welcher die letzten vier Jahre als Gastroberater für Lebensmittel tätig war, setzt voll auf die Karte «Tiefmatt» und will der Bergwirtschaft kulinarisch zu einem Höhenflug verhelfen.

Produkte aus der Region

Auf der Speisekarte werden bodenständige Gerichte zu finden sein. Regionale Produkte von regionalen Anbietern werden dabei klar bevorzugt, wie Geschäftsführerin Marlise Studer erwähnt.

Als Gastgeberin wirken wird Monika Meier. Die 46-jährige Restaurationsleiterin absolvierte ihre Ausbildung im Berner Seeland und arbeitete in Gastrobetrieben in der Region. Für Monika Meier wird die «Tiefmatt» im wahrsten Sinn des Wortes zum neuen Lebensinhalt. Sie wird in den nächsten Wochen in die Wirtewohnung im Gasthof ziehen, um künftig auf dem Berg zu leben. Ganz im Gegensatz zu Geschäftsführerin Marlise Studer, die «nur» etwa einmal pro Woche eine Visite bei ihrem Team machen wird. Dazu gehört auch die 28-jährige Neuendörferin Manuela Salzmann als Chef de Service. Ihre Erfahrungen in der Gastrobranche konnte sie sich in Zermatt aneignen.

Familien, Wanderer und Biker

Nach dem Fest wird auf dem Berg wieder der Alltag einkehren und die Crew um Marlise Studer vor die Herausforderung stellen, die «Tiefmatt» zum Erfolg zu führen. «Wir möchten ein Ort auf den Jurahöhen werden, wo sich die Leute gerne aufhalten und ihre Seele baumeln lassen können», sagt Marlise Studer. Zielgruppen sind primär Familien, Wanderer und Biker.

Bis zur Eröffnung gibt es allerdings noch viel zu tun. Am neu eingedeckten Dach müssen noch Spenglerarbeiten erledigt, die Fassade neu gestrichen und der Aussenbereich umgestaltet werden, so etwa die Gartenwirtschaft mit rund 80 Sitzplätzen. Mit diesen Arbeiten wird begonnen, sobald es die Witterung zulässt.

Zeitfahrplan stimmt

Praktisch startklar ist Chefkoch Ueli Wietlisbach, der die Küche schon in Beschlag genommen hat. Hergerichtet werden müssen noch die 65 Sitzplätze grosse Gaststube sowie der Lindensaal (25 Plätze). In den Sommermonaten steht auch der grosse Saal mit 40 Plätzen zur Verfügung. Marlise Studer ist optimistisch, dass alle Arbeiten termingerecht ausgeführt werden können.

Öffnungszeiten ab 1. März: Mi bis So, Mo und Di geschlossen.

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